1. Fabio Quartararo (Petronas Yamaha): "Ich habe keine Worte. Die Pole Position hier in Barcelona ist einfach nur wow. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich habe es nicht nur geschafft, eine schnelle Runde, sondern sogar zwei zu fahren. Meine Pace ist gut. Wir werden sehen, wie das Rennen morgen laufen wird."

2. Marc Marquez (Repsol Honda): "Ich freue mich über den zweiten Platz. Wir haben das ganze Wochenende schon Schwierigkeiten, aber im Qualifying lief es ganz gut. Ich habe auch nicht erwartet, auf der Pole zu stehen. Aber wir haben die Pace und die Power. Wir müssen sehen, wie das Rennen morgen läuft, denn die Ducatis, Suzukis und Yamahas sind sehr schnell. Wir müssen alles genau analysieren."

3. Franco Morbidelli (Petronas Yamaha): "Zuerst muss ich meinem Team danken, weil sie das Bike von FP3 auf FP4 sehr gut repariert haben. Der Crash am Vormittag war schmerzhaft, und ich wusste nicht ganz, was ich für den Nachmittag zu erwarten hatte. FP4 und Qualifying waren gut, also war es ein großartiger Tag. Wir müssen abwarten, wie es morgen mit Wetter und mit dem Handling des Bikes aussieht, aber unsere Pace war das ganze Wochenende über gut."

4. Valentino Rossi (Yamaha): "Es war wirklich wichtig für mich, direkt in Q2 zu kommen. Wenn man durch Q1 muss, ist es schwierig, weil die Situation meist kompliziert ist. Viele Fahrer wollen dir folgen und niemand vorausfahren. In Q2 ist das anders, da fährt eigentlich jeder seine eigene Pace. Es sieht so aus, als wäre die Yamaha hier viel konkurrenzfähiger."

5. Andrea Dovizioso (Ducati): "Ich bin mit unserer Startposition zufrieden, denn die Bedingungen auf der Strecke waren heute ziemlich schwierig. Es gab wenig Grip und man hat sehr leicht Fehler gemacht. Das Rennen morgen aus Reihe zwei zu starten ist also ok. Wie die Rennpace wird, werden wir sehen, denn der Griplevel ist sehr niedlich. Das sieht man, wenn man die schnellen und langsameren Rundenzeiten vergleicht."

Der beste Ducati-Pilot im MotoGP-Qualifying von Barcelona war Andrea Dovizioso - Foto: Ducati
Der beste Ducati-Pilot im MotoGP-Qualifying von Barcelona war Andrea DoviziosoFoto: Ducati

6. Maverick Vinales (Yamaha): "Unser Ziel war es, in Reihe eins oder zwei zu stehen. Wir haben in den Trainings schon darauf hingearbeitet. Dann haben wir morgen im Rennen immerhin eine kleine Chance. Es wird trotzdem ein hartes Rennen, aber ich versuche wie immer, beste Yamaha zu werden."

7. Danilo Petrucci (Pramac Ducati): "Heute sind wir mit dem richtigen Fuß aufgestanden und waren von der ersten Runde an schnell. Auch im FP4 konnten wir trotz unserer endgültigen Position konkurrenzfähig sein, denn wir sind nur mit gebrauchten Reifen gefahren. Im Qualifying konnten wir gleich eine gute Rundenzeit setzen, aber als ich in die Box zurückkehren wollte, hatte ich einen sehr langsamen Crash."

8. Alex Rins (Suzuki): "Um den Crash ist es schade, denn ich fühle mich stark. Ich bin zwei schnelle Sektoren gefahren, bevor ich gestürzt bin, deshalb hatte ich eigentlich auf die erste Startreihe gehofft. Trotzdem ist mein Gefühl für das Bike toll, genauso wie mein Rhythmus. Dass ist das Wichtigste. Ich werde alles geben, um morgen ein gutes Rennen zu fahren."

9. Cal Crutchlow (LCR Honda): "Ich bin mit der Tatsache zufriedener gewesen, dass ich es ins Q2 geschafft habe, als mit meiner eigentlichen Rundenzeit dort. Am Morgen habe ich es in die Top-3 geschafft, aber im Qualifying war ich nicht gut genug, um es in die zweite Reihe zu schaffen. Wir haben ein paar Probleme am Kurveneingang. Ich hatte dieselben Schwierigkeiten auf meiner schnellen Runde im Q2 wie Marc vor mir. Das ist schade, denn mit sowas verliert man immer Zeit."

10. Jorge Lorenzo (Repsol Honda): "Das ist bisher unser konstantestes Wochenende der Saison. Es ist schön zu sehen, dass wir uns verbessern. Ich denke, wir haben einen Schritt nach vorn gemacht. Hoffentlich können wir dieses Rennen besser beenden als die Letzten. Alles, was wir verändert haben, hilft mir, mich auf dem Bike besser zu fühlen. Unsere Pace im Longrun war ziemlich stark."

11. Joan Mir (Suzuki): "Ich bin zufrieden mit dem heutigen Tag. Das Team und ich haben im FP4 hart gearbeitet, um Informationen für das Rennen zu sammeln. Ich freue mich, es ins Q2 geschafft zu haben. Das war wirklich sehr positiv für mich. Im Qualifying habe ich dann den falschen Reifen gewählt, deshalb konnte ich keinen besseren Platz als Rang elf kriegen. Ich bin aber trotzdem zufrieden."

12. Pol Espargaro (KTM): "Gut, wieder in Q2 zu sein, aber ehrlich gesagt ist das für uns das härteste Rennen, hier leiden wir immer. Auf meiner schnellsten Runde sah ich gelbe Flaggen vor mir, von Rins, und das war auf der Gegengerade und ich kam sehr schnell rein. Drei Zehntel schneller, und ich wäre auf acht oder neun - ich bin fast abgeflogen, also musste ich meine Runde abbrechen. Ich habe auf der nächsten Runde noch einmal gepusht, konnte aber nichts mehr herausholen. Morgen wird es wichtig sein, das Rennen zu beenden, weil es extrem langsam oder voller Crashes sein wird."

Im Qualifying von Barcelona landete Jorge Lorenzo in den Top-10 - Foto: Repsol
Im Qualifying von Barcelona landete Jorge Lorenzo in den Top-10Foto: Repsol

13. Francesco Bagnaia (Pramac Ducati): "Leider sind an diesem Wochenende einige seltsame Dinge passiert. Wir waren in FP3 im ersten Run sehr schnell. Auf der schnellen Runde bin ich auf unverständliche Weise abgeflogen und haben Q2 verpasst. Die Rennpace ist aber gut. Morgen können wir ein gutes Rennen fahren."

14. Jack Miller (Pramac Ducati): "Wir haben im Qualifying kein gutes Resultat erreicht, aber die Rennpace ist überzeugend. Wir haben viel mit gebrauchten Reifen gearbeitet, und das Feeling passt. Der weiche Reifen funktionierte in FP3 nicht perfekt und in Q1 bekam ich kein Gefühl. Es war eine sehr seltsame Situation."

16. Takaaki Nakagami (LCR Honda): "Heute Morgen im FP3 waren die Streckenbedingungen etwas besser als gestern, deshalb haben viele Fahrer ihre Bestzeit im Vergleich zu Freitag gedrückt. Das haben wir auch geschafft, aber in den Trainings gestern hatten wir weniger Probleme damit, den richtigen Grip am Vorder- und Hinterrad zu finden. Wir wissen noch nicht, welchen Reifen wir für das Rennen benutzen werden. Auch das perfekte Setup suchen wir noch."

17. Aleix Espargaro (Aprilia): "Heute habe ich alles gegeben, aber mehr als einen 17. Rang haben wir nicht geschafft. Damit sind wir nicht zufrieden, aber im FP4 konnte ich ganze 22 Runden auf dem weichen Hinterreifen fahren und hatte eine gute Pace. Wenn wir die im Rennen halten können, können wir um einen Platz in den Top-10 kämpfen. Es wird für alle ein hartes Rennen, sehr körperlich anstrengend."

18. Johann Zarco (KTM): "Ich konnte mich am Vormittag nicht verbessern und den erhofften Schritt machen, aber ich habe es am Nachmittag geschafft und das war besser als nichts. Es sorgt für ein 'Glas halb voll statt leer'-Gefühl. Ich lerne und versuche weiter zu entwickeln, was ich lerne. Am Nachmittag haben wir ein paar Verbesserungen geschafft, und ich konnte ein paar Dinge auf der Strecke sehen."

Johann Zarco startet von Rang 18 aus in den Katalonien GP - Foto: KTM
Johann Zarco startet von Rang 18 aus in den Katalonien GPFoto: KTM

20. Miguel Oliveira (Tech3 KTM): "Es war ein harter Tag. Wir haben daran gearbeitet, unseren Rückstand auf die Führenden zu verkleinern und haben das auch geschafft. Aber das gesamte Fahrerfeld liegt sehr eng beisammen. Die ersten 20 Piloten liegen innerhalb einer Sekunde. Dort liegen auch wir. Es wird interessant sein zu sehen, ob wir morgen im Rennen eine gute Pace halten können."

21. Hafizh Syahrin (Tech3 KTM): "Eigentlich war es ein gutes Qualifying. Wir liegen sehr dicht hinter dem Rest und ich hoffe, dass ich morgen im Rennen eine gute Pace habe. Jetzt müssen wir uns nur noch entscheiden, ob wir mit dem weichen oder Medium-Reifen ins Rennen starten wollen. Im Moment liegt die Wahrscheinlichkeit bei 50:50, also entscheiden wir nach dem Warm-Up morgen früh."

22. Bradley Smith (Aprilia): "Wenn man sich unsere Performance ansieht, war heute ein guter Tag. Nur die Lage mit den Reifen ist etwas kompliziert. Viele Fahrer entscheiden sich offenbar für den weichen Hinterreifen, aber wir haben noch keine finale Entscheidung getroffen. Wir haben Probleme mit der Beschleunigung, vor allem wenn es auf der Strecke wärmer wird. Wir werden abwarten, wie es im Warm-Up läuft."

23. Sylvain Guintoli (Suzuki): "Die Strecke war am Nachmittag heißer, sodass der Grip gesunken ist. Auf meinem zweiten Run konnte ich konstante und schnelle Runden abspulen. Ich lag nicht zu weit hinter den Top-Fahrern, obwohl ich Rennreifen benutzt habe. Mein Gefühl für das Bike ist gut, aber ich habe keine großen Ziele für morgen. Wir werden sehen, wie es läuft."

24. Andrea Iannone (Aprilia): "Heute hatte ich ein gutes Gefühl auf dem Motorrad, so wie wir es erwartet hätten. Ich bin sehr nah an Aleix herangekommen, der mein Referenzpunkt ist, weil er so viel Erfahrung mit dem Bike hat. Vor allem im FP4 habe ich geschafft, das ich im Rennmodus gefahren bin. Es im Qualifying in die Top-15 zu schaffen, hätten mir das Rennen morgen leichter gemacht."