Wenige Tage nach dem zweiten Todestag von Marco Simoncelli gibt Aprilia bekannt, seiner Stiftung das Aprilia RSV4 Superbike zur Verfügung zu stellen mit dem der Italiener im Jahr 2009 seinen Wildcard-Einsatz in der WSBK in Imola bestritten hat. Das Motorrad wird künftig in einem Museum zu sehen sein und wurde von Simoncellis Vater Paolo in Empfang genommen. "Die Bilder von Imola 2009 werden ohne Zweifel jedem im Hinterkopf bleiben", sagte Aprilia Racing Manager Romano Albesiano. "Er war ein junger Pilot, der sein Debüt auf einem völlig fremden Motorrad gegeben hat und sich sofort mit den Besten der Superbike-WM messen konnte." Simoncelli belegte damals nach einem Ausfall im ersten Rennen in Lauf zwei den dritten Rang. Es sollten seine einzigen beiden Auftritte in der Superbike-WM bleiben.