Bernie Ecclestone will Kundenfahrzeuge in der Königsklasse. Dabei werden die Teams für 15 Millionen mit einem einfachen Chassis und Motor ausgestattet, was jedoch zu einer Zwei-Klassen-Meisterschaft führen würde mit Konstrukteuren auf der einen Seite und Kunden auf der anderen.

Mallya ist gegen die Möglichkeit der Kundensteams - Foto: Sutton
Mallya ist gegen die Möglichkeit der KundensteamsFoto: Sutton

Doch dagegen protestieren vor allem die kleinen Teams der Formel 1. "Wir sind ein unabhängiger Konstrukteur und das wollen wir bleiben", so Vijay Mallya gegenüber Autosport. Stattdessen wettert er gegen die großen Teams: "Sie sind es, die mit der Strategiegruppe die Regeln schreiben. Dabei kümmern sie sich um ihre Interessen und nicht um den Sport. Der Force India-Teamchef ist strikt gegen das Konzept der Kundenfahrzeuge und auch Williams, Sauber und Lotus sprachen sich bereits dagegen aus.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hingegen erklärte, dass drei Teams bereits mit ihm über die Möglichkeit von Kundenfahrzeugen gesprochen hätten. "Es ist ein Alternativplan der funktionieren kann", erklärte Wolff mit Blick auf Sportarten wie die NASCAR-Serie. Auch Mercedes-Vorstand Niki Lauda ist auch für eine Aufteilung der Teams in Konstrukteure und Kunden: "Ich denke die großen Teams sollten mehr Autos bauen und die Teams, die Probleme mit den Finanzen haben können dann einfach Kunden werden", so Lauda.