Für Hankook endet die vierte Saison in der DTM: Das erfolgreiche und DTM-exklusive Reifen-Trio des Premiumherstellers mit dem Optionsreifen Ventus Race Plus, dem ausdauernden Basis-Slick Ventus Race Prime und dem verläßlichen Regenpneu Ventus Race Rain überzeugte auf allen Rennkursen mit hoher Performance und Konstanz sowie maximaler Sicherheit und geht fehlerfrei beim Saisonfinale in sein mittlerweile 40. offizielles DTM-Rennen.

"Die Leistungsfähigkeit unserer Produkte hat mich natürlich nicht überrascht", resümiert Manfred Sandbichler, Hankooks Motorsport-Direktor für Europa. " Im Vorfeld unseres nunmehr 40. offiziellen DTM Rennens hier beim traditionalen Saisonfinale in Hockenheim darf unser gesamtes Team aber sicher stolz auf das bisher Erreichte sein, schließlich fahren wir hier in der wohl besten Tourenwagen-Serie weltweit zusammen mit Audi, BMW und Mercedes-Benz auf höchstem Niveau."

Herausforderung Hockenheim

Hockenheim, der legendäre Kurs im Hardtwald hat ein sehr abwechslungsreiches Streckenprofil. Schnelle Geraden und Kurven, wie die Parabolika, die mit Top-Speed durchfahren wird, wechseln sich mit langsamen und engen Passagen ab. Vor allem die Hochgeschwindigkeits-Abschnitte stellen eine Herausforderung für jeden Rennreifen dar.

"Auf dem Hockenheimring wird viel Energie auf die Reifen übertragen. Das gilt insbesondere für die langgezogenen schnellen Kurven, in denen die Konstruktion des Pneus starken Belastungen widerstehen muß", stellt Hankooks DTM-Renningenieur Christophe Stucki fest.

Eine weitere Besonderheit in Hockenheim sind die hohen Kerbs, die von den Piloten auf der Jagd nach der schnellsten Zeit häufig mit maximalem Speed überfahren werden. Der DTM-Renningenieur: "Die Randsteine sind nicht nur hoch und steil, sondern teilweise auch sehr scharfkantig, was sie insbesondere gefährlich für die Reifenflanken macht. Unsere Ventus Race und Race Plus haben diese Beanspruchung in den vergangenen Jahren jedoch stets souverän gemeistert."

Die Lauffläche des Pneus wird dagegen vom dunklen und teilweise unterschiedlich alten Asphalt trotz dessen rauher Oberfläche vergleichsweise weniger beansprucht.

In den vergangenen Jahren bildeten sich am Hockenheimring immer mehr Bodenwellen, was vor allem das Fahrzeughandling in den Anbremszonen erschwert. Hier ist ein gutes Setup nötig, um das Auto ruhig zu halten und den idealen Bremspunkt zu finden. Auch die möglicherweise kühle Witterung könnte beim letzten DTM-Lauf eine Rolle spielen, denn Hankooks superschneller Optionsreifen benötigt idealerweise eine Streckentemperatur von 20 bis 25 Grad, um sein volles Potenzial zeigen zu können.

"Falls es kalt werden sollte, müssen die Teams mit speziellen Dämpfereinstellungen und verschiedenen Luftdrücken arbeiten, um den Ventus Race Plus optimal zum Arbeiten zu bringen", so Christophe Stucki.

Hankooks DTM-Renningenieur geht jedoch davon aus, daß beim Saisonfinale die Stärken des Ventus Race Plus von Fahrern und Teams wieder optimal genutzt werden. "Beim ersten Rennen im Mai waren die Autos neu, ebenso das Reglement, nach dem nur noch maximal die Hälfte der Renndistanz minus einer Runde mit dem Options-Slick gefahren werden durfte. Jetzt haben alle viel mehr Erfahrung und wissen, wie sie ihr Auto abstimmen müssen, um den Hankook Rennreifen optimal einsetzen zu können."

"Best Pit Stop-Award" - Entscheidung zwischen zwei Teams

Viel Spannung gibt es vor dem letzten Rennen noch im Kampf um den Gesamtsieg bei der inoffiziellen Meisterschaft der Boxen-Crews, dem "Best Pit Stop-Award" von Hankook. Seit dem Einstieg des Reifenherstellers in die DTM 2011 wird die schnellste Boxencrew der Saison auf dem - eine stilisierte Boxenstop-Szene zeigenden - Wanderpokal verewigt und mit einem großen Barbecue am Sitz des Teams belohnt. Vor dem Finale in Hockenheim kommen nur noch zwei Teams für den Gesamtsieg in Frage.

Schnitzer hat noch Chancen auf den inoffiziellen Boxenstop-Award - Foto: BMW AG
Schnitzer hat noch Chancen auf den inoffiziellen Boxenstop-AwardFoto: BMW AG

Mercedes AMG führt die Tabelle mit sieben Punkten Vorsprung (P1/100 Punkte für Start-Nr. 6, Paul Di Resta) vor dem BMW Team Schnitzer (P2/93 Punkte für Start-Nr. 10, Martin Tomczyk) an. Das Sieger-Team von 2013 könnte wiederum als erste Crew seinen Titel beim Best Pit Stop Award verteidigen, der in den Jahren 2011 (Phoenix Racing) und 2012 (Abt Sportsline) jeweils an Audi-Teams ging.

Die Punkte dieses Wettbewerbs werden anlog zum DTM-Reglement je Fahrzeug vergeben und nicht Team-weise addiert. Innerhalb der Saison sammelt die jeweils schnellste Crew eines Rennens 25 Punkte für das betreute und wird am darauffolgenden Renn-Wochenende mit drei Kisten Bier belohnt. Die Auswertung erfolgt nach der offiziellen vom DMSB ermittelten Boxenstop-Zeit von der Einfahrt des Fahrzeuges in die Boxengasse bis zu dessen Verlassen.