Neues Auto, alter Bekannter ganz vorn. Georg Berlandy (Stromberg) führt nach den ersten zwei Prüfungen der 44. ADAC Rallye Köln-Ahrweiler. Mit einer Zeit von 7:28,0 Minuten war der Rekordsieger der Rallye Köln-Ahrweiler bei schwierigen, sehr rutschigen Bedingungen nicht zu stoppen.

"Wir waren auf der ersten Prüfung noch nicht ganz sicher ob es reicht, aber ab der zweiten Prüfung hatten wir ein richtig gutes Gefühl.", so Berlandy, der auf das schnellste Youngtimer-Fahrzeug mit Michael Küke (Essen) am Steuer bereits einen Vorsprung von 20,4 Sekunden hat. Der Porsche 911 RS Fahrer ging aber auch zufrieden in die Nacht. "Es macht immer wieder einen riesen Spaß und ist eine Herausforderung, hier in der Dunkelheit die ersten WPs zu fahren. Wir sind mit dem Ergebnis ganz zufrieden."

Nur 0,1 Sekunden mehr auf der Bordkarte hat Thomas Kleinwächter (Moers) stehen. "Die erste WP war noch nicht so perfekt, die zweite dann schon richtig klasse, aber selbst hier haben wir fast 8 Sekunden auf Georg verloren." Wer Thomas kennt, weiß aber, dass er morgen im Ford Escort RS 1800 weiter richtig Gas geben wird. Vorjahressieger Anton Werner (Landshut, Audi Quattro) musste sich mit dem vierten Platz zufriedengeben. "Die Auftaktprüfung mit den engen Kehren ist einfach nicht das ideale Terrain für unseren Quattro." Je nach Wetterlage könnte dafür aber morgen wohl die Stunde des Bayern im Allradler schlagen.

Die Top-Five komplettierte Walter Gromöller (Gütersloh) in einem weiteren Opel Ascona 400.

Die Bedingungen auf der Prüfung in der Dunkelheit der Eifelwälder waren für alle Teilnehmer anspruchsvoll und mancher haderte aufgrund der feuchten Straße mit dem Bremspunkt. Zahlreiche Zuschauer säumten die Strecke und erlebten 90 Fahrzeuge, die an den Start gingen.

Christopher Gerhard (Viersen), der im Vorjahr am Freitagabend dominieren konnte, war auch in diesem Jahr im Gold-Cup ganz vorne zu finden. Der zweimalige Sieger dieser Wertung Bertram Altena (NL), der den gewohnt schnellen Opel Manta i 200 bewegt, und Nikki Schelle sind auf den weiteren Rängen bei den aktuellen Fahrzeugen zu finden.

Am morgigen Samstag geht das Feld ab 09:01 Uhr über die Rampe am Bahnhof in Mayschoss wenn die zwölf Prüfungen, die bis in die Hocheifel führen, anstehen.