Porsche legte zum Auftakt des drittletzten WEC-Wochenendes der Saison in Fuji vor. Mark Webber, Brendon Hartley und Timo Bernhard fuhren am Freitag in der zweiten Trainingssession die Tagesbestzeit. Das Porsche-Trio erzielte in der dritten von 55 Runden eine Zeit von 1:24.460 Minuten.

Toyota erneut klar hinter Audi und Porsche

Damit verwies man das in der Meisterschaft führende Audi-Gespann aus Marcel Fässler, Andre Lotterer und Benoit Treluyer knapp auf Rang zwei. Das Trio hatte im ersten Training in 1:24.497 die Beszeit erzielt, diese in der zweiten Session des Tages aber nicht mehr verbessert. Von den restlichen Teams blieben nur noch Romain Dumas/Neel Jani/Marc Lieb (Porsche) unter der Marke von 1:25 Minuten.

"Wir hatten einen insgesamt guten ersten Tag. Die Strecke hier in Fuji wird von einer langen Geraden und den engen Kurven im dritten Sektor geprägt – dies verlangt aerodynamisch nach einem guten Kompromiss", analysierte Webber. Teamkollege Bernhard fügte hinzu: "Bei uns fiel die Entscheidung zugunsten einer Konfiguration mit mehr Abtrieb sehr schnell. Das kostet zwar etwas an Höchstgeschwindigkeit, doch der Porsche 919 lässt sich hierdurch viel leichter fahren."

Eine Runde in Fuji im Porsche 919 Hybrid: (01:36 Min.)

Toyota sah die deutsche Konkurrenz von Porsche und Audi erneut nur von hinten, denn als schnelleres der beiden Werksautos landeten die Titelverteidiger Anthony Davidson und Sebastien Buemi mit Kazuki Nakajim auf dem fünten Rang mit über einer Sekunde Rückstand auf das viertplatzierte Audi-Trio Lucas Di Grassi/Loic Duval/Oliver Jarvis. Toyotas zweiter Wagen musste sich eine halbe Sekunde hinter dem Schwesternauto mit Rang sechs begnügen.

Lietz in der GT-Klasse zurück

In der GTE-Pro-Klasse musste sich der Meisterschaftsführende Richard Lietz mit seinem Partner Michael Christensen mit dem fünften Platz begnügen. Beide Ferrari sowie der Aston Martin von Christoffer Nygaard und Marco Sörensen waren schneller als Lietz' Porsche, der sich im Tagesklassement auch hinter dem Schwesternauto von Patrick Pilet und Frederic Makowiecki einreihen musste. Die Tagesbestzeit sicherte sich Toni Vilander und Gianmaria Bruni im F458 Italia.