Porsche Team #17, Startplatz 1

Timo Bernhard: "Dieses Ergebnis ist einfach genial für unser Team, ich freue mich wahnsinnig für die Mannschaft. Persönlich möchte ich meine Runde gerne Stefan Bellof widmen. Ich fahre an diesem Wochenende zur Erinnerung an diesen großartigen Rennfahrer mit seinem damaligen Helmdesign. Wir hatten wetterbedingt gar nicht so viel Zeit für die Abstimmungsarbeit und mussten sehr schnell lernen. Das Team macht das super."

Brendon Hartley: "Ich bin sehr, sehr stolz. Das war eine fantastische Vorstellung vom gesamten Team und eine super Runde von Timo Bernhard. Mir selbst ist auch noch nie eine bessere Runde mit dem einfach perfekten 919 Hybrid gelungen. Bisher lief hier alles glatt für uns."

Mark Webber: "Mein Einsatz im dritten Training war kurz, aber schön. Nachdem ich gestern nicht zum Zug gekommen bin, habe ich ein gutes Gefühl für unseren Porsche 919 Hybrid entwickeln können. Ziel war es jedoch, unsere Hausaufgaben zu erledigen und eine Qualifying-Abstimmung für Brendon Hartley und Timo Bernhard zu finden."

Nico Hülkenbergs Porsche-Debüt konnte sich sehen lassen - Foto: Speedpictures
Nico Hülkenbergs Porsche-Debüt konnte sich sehen lassenFoto: Speedpictures

Porsche Team #19, Startplatz 2

Nico Hülkenberg: "Ich lerne ständig dazu und genieße es sehr, mehr Erfahrung mit dem Auto und dem Verkehr zu sammeln. Ich fand das Qualifying aufregend. Meine Runde war nicht perfekt, aber ich bin trotzdem zufrieden – in meinem ersten LMP1-Qualifying wollte ich nicht zu viel riskieren. Jetzt sind wir sehr gut aufgestellt für das Rennen."

Earl Bamber: "Ein tolles Erlebnis, mit dem Porsche 919 Hybrid im dritten Freien Training auf trockener Straße unterwegs zu sein. Für uns ist das alles Neuland hier in Spa, aber das Team unterstützt uns perfekt."

Nick Tandy: "Das Ergebnis spricht für sich, besser hätten wir es kaum machen können. Für die Poleposition gibt es nur einen Punkt – was wirklich zählt, ist das Rennen. Ich freue mich, dass wir auf dem gleichen Level sind wie die anderen beiden Porsche 919 Hybrid. Im ersten Sektor habe ich etwas Zeit verloren, aber der Rest von meiner Runde war okay."

Neel Jani wurde der Bremse eingebremst - Foto: Speedpictures
Neel Jani wurde der Bremse eingebremstFoto: Speedpictures

Porsche Team #18, Startplatz 3

Romain Dumas: "Ich konnte im Freien Training wegen einer Gelbphase nur wenige schnelle Runden drehen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr aber haben wir viel mehr Grip. Das Auto wird im Rennen konkurrenzfähig sein."

Neel Jani: "Das Ergebnis ist für Porsche top. Wir hätten uns den Extrapunkt für die Pole Position natürlich auch gewünscht. Unsere Bremsprobleme im dritten Freien Training konnten wir lösen, trotzdem habe ich das Auto vor einer Kurve etwas überbremst und dabei Zeit liegen lassen. Nichtsdestotrotz ist das Resultat ok und Morgen ein neuer Tag."

Marc Lieb: "Mit diesem Ausgang ist das Team natürlich happy. Auf meiner schnellsten Runde hatte ich gleich in der ersten Kurve einen kleinen Fehler, der vier Zehntelsekunden kostete, das ärgert mich ein wenig. Aber der Porsche mit der Nummer 17 war heute unschlagbar. Jetzt gucken wir, wo wir im Rennen noch etwas schneller fahren können..."

Andre Lotterer ärgerte kurzfristig die Porsche-Fraktion - Foto: Speedpictures
Andre Lotterer ärgerte kurzfristig die Porsche-FraktionFoto: Speedpictures

Audi Sport Team Joest #7, Startplatz 4

André Lotterer: "Ich habe zwei Anläufe unternommen. Im zweiten Durchgang fühlten sich die Reifen optimal an."

Marcel Fässler: "Ich habe nicht gleich einen perfekten Rhythmus gefunden. Deshalb war auch bei mir erst die zweite Runde okay. Ich glaube, wir sind ganz gut vorbereitet auf das Rennen."

Nach dem Unfall am Vortag baute Audi die Startnummer 8 wieder auf - Foto: Speedpictures
Nach dem Unfall am Vortag baute Audi die Startnummer 8 wieder aufFoto: Speedpictures

Audi Sport Team Joest #8, Startplatz 5

Loïc Duval: "Noch sind wir mit der Abstimmung nicht ganz zufrieden. Da bleibt über Nacht ein klein wenig Arbeit, aber wir hoffen auf ein gutes Rennen."

Das völlig neu aufgebaute Auto machte keine Probleme - Foto: Speedpictures
Das völlig neu aufgebaute Auto machte keine ProblemeFoto: Speedpictures

Toyota Gazoo Racing #1, Startplatz 6

Anthony Davidson: "Zuerst einmal vielen Dank an die Mechaniker für ihre harte Arbeit, auf das Ersatzchassis zu wechseln. Leider war es im Qualifying ein schwieriger Tag für uns. Wir haben in puncto Abstimmung unser Bestes getan und das Auto fühlte sich gut an, daher bin ich über die Rundenzeiten enttäuscht. Morgen ist ein neuer Tag. Letztes Jahr haben wir die Pole deutlich verpasst und doch das Rennen gewonnen. Wir werden sehen, wir es morgen läuft, im Moment schmerzt es aber."

Sébastien Buemi: "Wir haben unser Bestes gegeben und werden sehen, was der morgige Tag bringt. Viel mehr gibt es nicht zu sagen. Wir waren im Qualifying langsamer als die Konkurrenz, was zwar keine Überraschung ist, aber wir sind weiter weg als erwartet. Trotz der Enttäuschung möchte ich mich bei der Crew bedanken, die hart gearbeitet hat, um das Ersatz-Monocoque einzubauen. Mal sehen, was wir morgen damit ausrichten können."

Toyotas Problem ist in Spa eindeutig der Speed - Foto: Speedpictures
Toyotas Problem ist in Spa eindeutig der SpeedFoto: Speedpictures

Toyota Gazoo Racing #2, Startplatz 7

Stéphane Sarrazin: "Das Qualifying war schwierig, besonders weil ich in zwei meiner fliegenden Runden auf andere Autos auflief. Ich hoffe, dass wir morgen ein gutes Rennen haben und nach vorne kommen. Wir werden sehen. Wir wollen viele Punkte holen, aber wir brauchen eine gute Strategie, um unsere Position zu verbessern. Wir gehen sehr gut mit unseren Reifen um, also könnte der Reifenverschleiß den Unterschied ausmachen. Wir bleiben positiv und geben im Rennen unser Bestes."

Mike Conway: "Sicher ist der Abstand zu den anderen groß und das ist enttäuschend. Ich brachte meine beste Runde nicht zusammen und habe zu viel Zeit verschenkt. Ich hätte mehr Zeit gutmachen können, ich glaube aber, dass sich am Ende in puncto Positionen nicht viel geändert hätte. Ich weiß nicht, was ich morgen zu erwarten habe. Wir werden hart kämpfen und vielleicht hilft uns ja das Wetter."

Der High-Downforce-Audi lag noch deutlich hinter den Schwesterfahrzeugen mit wenig Abtrieb - Foto: Speedpictures
Der High-Downforce-Audi lag noch deutlich hinter den Schwesterfahrzeugen mit wenig AbtriebFoto: Speedpictures

Audi Sport Team Joest #9, Startplatz 8

Filipe Albuquerque: "Ich erwarte, dass uns diese Aerodynamik-Variante im Rennen hilft, die Reifen zu schonen und damit lange sehr konstante Rundenzeiten zu fahren."