Im Schlussspurt der Saison geht es Schlag auf Schlag in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC. Die letzten drei Sechsstundenrennen des Jahres werden innerhalb von vier Wochen ausgetragen - das erste davon findet am 2. November auf dem Shanghai International Circuit statt. Von Shanghai aus zieht der WEC-Tross weiter nach Bahrain und Sao Paulo, wo am 30. November das Saisonfinale ausgetragen wird.

In der Herstellerwertung belegt Porsche aktuell den zweiten Platz. "In Fuji haben wir zuletzt eine sehr gute Teamperformance gezeigt und der 911 RSR ist ohne jede Probleme gelaufen. Trotzdem konnten wir unsere Position in der Meisterschaft nicht verbessern. In den letzten drei Rennen wird der Kampf um den Titel dadurch um so härter", erklärte Porsche-Motorsportchef Dr. Frank-Steffen Walliser die aktuelle Situation.

"Wir gehen gut vorbereitet in die spannende Schlussphase der Saison. In Shanghai erwartet uns eine anspruchsvolle Strecke, von der wir glauben, dass unser Auto und unsere Reifen dort sehr gut zusammenpassen. Wir sind deshalb sehr zuversichtlich, dass wir um den Sieg mitfahren können", zeigt sich Wallsier optimistisch.

In China möchte Porsche ein erfolgreiches Saisonfinale einläuten - Foto: Porsche
In China möchte Porsche ein erfolgreiches Saisonfinale einläutenFoto: Porsche

Das Porsche Team Manthey, Gewinner des Auftaktrennens in Silverstone, ist in der chinesischen Wirtschaftsmetropole mit zwei Porsche 911 RSR in der stark besetzten Klasse GTE-Pro am Start.

Auf dem 5,451 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs sind die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister und Richard Lietz im 470 PS starken 911 RSR mit der Startnummer 91 im Einsatz. Ihre französischen Werksfahrerkollegen Frédéric Makowiecki und Patrick Pilet teilen sich, ebenfalls in der Klasse GTE-Pro, das Cockpit der Nummer 92. In der Klasse GTE-Am treten die Kundenteams Proton Competition mit Porsche-Junior Klaus Bachler sowie Prospeed Competition an. Auch sie setzen den Porsche 911 RSR ein.

"Ich freue mich auf die Rückkehr nach Shanghai. Die Strecke ist anspruchsvoll und macht sehr viel Spaß. Für Porsche ist es in der Vergangenheit dort ganz gut gelaufen: Bei meinem ersten Start wurde ich letztes Jahr Dritter, Richard war vor zwei Jahren Zweiter. Vielleicht können wir ja diesmal zusammen gewinnen", sieht Bergmeister gute Chancen für das Team.