Mit einem Vorsprung von 74 Punkten kommt Maciek Steinhof zum siebten Lauf des Volkswagen Polo Cup auf den Nürburgring. Vier Siege und zwei zweite Plätze bedeuten eine fast perfekte Ausbeute - bisher holte der Pole 276 von 300 möglichen Punkten. Für einen Sieg gibt es jedoch 60 Zähler, noch ist also nichts entschieden. Hoffnungen machen dürfen sich Elia Erhart und Max Sandritter, letzterer verkürzte mit einem Doppelsieg in Oschersleben den Rückstand auf die Tabellenspitze.

"Maciek Steinhof ist dank starker Rennen bislang der Überflieger der Saison. Dafür gebührt ihm größter Respekt", so Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Doch das Punktesystem des Polo-Cup belohnt auch Fahrer mit hoher Konstanz. Deswegen können wir uns auf einen spannenden Dreikampf bis zum Saisonende freuen." Größere Schnitzer dürfen sich Erhart und Sandritter allerdings nicht mehr erlauben. Sollten sie bei einem Sieg von Steinhof weniger als 14 respektive 17 Zähler holen, geht der Titel erstmals nach Polen.

Worauf es auf dem Nürburgring ankommt, weiß Stefan Kolb, der momentan auf dem 16. Rang der Gesamtwertung liegt. "Man braucht auf jeden Fall ein gutes Qualifying, weil Überholen trotz der langen Geraden nicht wirklich einfach ist", berichtet Kolb im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com. "Kleine Fehler kann man zudem nicht einfach ausbügeln, da es sehr viele lange Kurvenkombinationen gibt und man mit dem Polo immer sauber aus den Kurven herauskommen muss."

Im Vorjahr siegte übrigens Alexander Rambow vor Shane Williams. Ein paar Monate später holte Rambow den Titel - vielleicht gelingt Maciek Steinhof das gleiche Kunststück.