Maciek Steinhof heißt der Sieger im ersten Lauf des ADAC Volkswagen Polo Cup der Saison 2009. Der Pole setzte sich auf dem Hockenheimring in einem spannenden Duell gegen Elia Erhart durch. Letzterer verlor den zweiten Platz in der letzten Runde an Matthias Gamauf aus Österreich. Vierter wurde der Schwede Marcus Fluch, der zuvor nur von Platz neun gestartet war. Ebenfalls weit nach vorne kam der beste Rookie, David Jahn. Der Deutsche machte insgesamt sieben Plätze gut und kam auf Rang sechs ins Ziel.

Maciek Steinhof stieg jubelnd aus seinem 150 PS starken Renn-Polo. "Das war ein perfekter Start in die neue Saison", sagte der mit 23 Jahren älteste Pilot im 27-köpfigen Feld. "Matthias und Elia waren wirklich sehr schnell. Zum Glück haben sie sehr viel miteinander gekämpft."

Schon in der ersten Runde gab es viele Positionsverschiebungen und die erste Safety-Car-Phase. "Ich hatten einen guten Start und habe mich gewundert, dass Maciek auf einmal neben mir war", erinnert sich Pole-Sitter Elia Erhart. "Ich kam zwar wieder auf Platz eins, aber Matthias hat mich direkt vor der Mercedes-Tribüne überholen können."

Ein kleiner Fehler kurz vor Rennende kostete Erhart dann den zweiten Platz. "Kurz vor dem Ziel war Maciek weit weg und ich dachte, es würde erneut eine Safety-Car-Phase geben. Dann hat mich plötzlich Matthias überholt", wunderte sich Erhart im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com. Umso größer war die Freude bei Gamauf, der in der letzten Kurvenkombination noch auf den zweiten Platz nach vorne fuhr...

"Mein Ziel war das Podium", berichtete der Österreicher. "Dann habe ich allerdings bemerkt, dass sich die ersten Beiden etwas behindern. Schon in der Haarnadel war ich direkt hinter Elia, da hat es aber noch nicht gereicht. Erst in der Sachs-Kurve konnte ich ihn hinter mir lassen."

In den Ergebnislisten tauchte nach dem ersten Lauf ein bekannter Name auf der achten Position auf: Freddie Hunt. Der Sohn von Formel-1-Weltmeister James (1976) beendete sein erstes Polo-Cup-Rennen auf der achten Position. Sandra Oscarsson und Vivien Volk, die beiden Damen im 27 Autos starken Feld, beendet den Auftakt auf den Rängen 14 und 18.