Es kann nur einen geben: Alexander Rambow aus Zehdenick und Shane Williams aus Südafrika machen den Titel im Volkswagen Polo Cup in Hockenheim unter sich aus. Vor dem krönenden Finale am DTM-Wochenende liegt Rambow in der Tabelle mit hauchdünnem Vorsprung vor Williams, gleichzeitig sind die beiden Nachwuchs-Piloten für ihre Konkurrenten uneinholbar. Den Titel in der "Rookie"-Wertung für Neueinsteiger hatte Maximilian Sandritter aus Raubling bereits vorzeitig für sich entschieden.

  "Neun spannende Rennen zum Polo Cup liegen hinter uns und die Titel-Entscheidung fällt ganz zum Schluss. Spannender kann Motorsport kaum sein", sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Alexander Rambow und Shane Williams haben in diesem Jahr beide überzeugt. Wer den Titel gewinnen will, muss bis zum Schluss Können und Nervenstärke beweisen – und natürlich das nötige Quäntchen Glück haben."  

Shane Williams steht unter Druck - Foto: Volkswagen
Shane Williams steht unter DruckFoto: Volkswagen

Alexander Rambow geht auf dem ausverkauften Hockenheimring als Spitzenreiter an den Start. Doch sein Vorsprung auf Williams fällt mit vier Punkten dünn aus. "Taktieren ist nicht drin. Aber ich setze mich nicht zu sehr unter Druck: Ich werde alles geben, abgerechnet wird immer am Schluss", sagt der 19-Jährige aus Brandenburg, der in diesem Jahr drei Rennen gewann. Vor einem Jahr erzielte Rambow im badischen Motodrom seinen ersten Polo-Cup-Sieg überhaupt. "Daran erinnere ich mich natürlich gerne. Die Strecke liegt mir."

Auch Shane Williams, der auf dem EuroSpeedway und auf dem Nürburgring zwei Siege bejubelte, kann das Finale kaum mehr erwarten. "Ich bin schon seit einer Woche total nervös", verrät der 21-Jährige aus Kapstadt. "Gleichzeitig denke ich positiv: In den zurückliegenden Rennen habe ich sehr viel dazugelernt und glaube fest daran, dass ich es schaffen kann", sagt Williams. "Eines ist sicher: Es wird ziemlich spannend."