Beim neunten und vorletzten VLN-Lauf der Saison, dem ROWE DMV 250-Meilen-Rennen, konnte sich Adrenalin Motorsport vorzeitig den Titel in der Fahrer- und Teamwertung des BMW M235i Racing Cup sichern. Daniel Zils, Norbert Fischer und Uwe Ebertz sind mit je 200 Punkten unter Berücksichtigung des Streichergebnisses, das am Ende der Saison in der Fahrerwertung berücksichtigt wird, nicht mehr einzuholen. Den Rennsieg holten Emin Akata und Michael Schrey im BMW von Walkenhorst Motorsport.

Hinter dem siegreichen Duo überquerten Max Partl und Jörg Weidinger im Eifelblitz von Scheid-Partl Motorsport die Ziellinie. Den BMW-Piloten, die den zweiten Rang in der Fahrerwertung des BMW M235i Racing Cup belegen, fehlte lediglich eine Minute auf die Rennsieger. Friedhelm Mihm, Heiko Eichenberg und Thomas Jäger komplettierten für Sorg Rennsport das Podest.

Trotz Nebel: Adrenalin Motorsport holte den Fahrer- und Teamtitel - Foto: Patrick Funk
Trotz Nebel: Adrenalin Motorsport holte den Fahrer- und TeamtitelFoto: Patrick Funk

"Wir haben unsere Mission erfüllt", freute sich Adrenalin-Temchef Matthias Unger über die vorzeitigen Titelentscheidungen. "Ich bin mit der Saison sehr zufrieden. Wir haben starke Rennen gezeigt und hatten auch das nötige Glück, das man für so einen Erfolg braucht." Zwar hätte Adrenalin Motorsport den Titelgewinn am liebsten mit einem Rennsieg klargemacht, doch in der Cup5-Klasse reichte es nur für den vierten Platz. "Vielleicht waren sie etwas zu vorsichtig", schmunzelte Unger. "Aber das spielt heute keine Rolle."

Auf sein Fahrertrio war Matthias Unger besonders stolz. "Sie haben alle einen super Job gemacht", lobte der Teamchef. "Ihre Stärken sind, dass sie vom Speed her sehr ausgeglichen sind und sehr viel Erfahrung auf der Nordschleife haben. Auf dieser Strecke sind sie echte Experten. Das hilft vor allem beim 24-Stunden-Rennen dabei, ohne größere Zwischenfälle durchzukommen."

Die Reifen konnten überzeugen

Auch die Rennreifen von Exklusivpartner Dunlop konnten beim vorletzten VLN-Lauf erneut überzeugen. Grundvoraussetzung für ein gutes Rennen auf der Nordschleife ist ein Reifen, der auf der gesamten Strecke stets für ein Maximum an Grip sorgt. Bei den bisherigen neun Saisonrennen waren die BMW-Teams von der Standfestigkeit der Dunlop-Reifen überzeugt.

"Die legendäre Rennstrecke in der Eifel ist die zweite Heimat der Dunlop-Ingenieure", weiß Alexander Kühn, Leiter Dunlop Motorsport. "Wir verfügen über einen exzellenten Erfahrungsschatz und haben auf Grund der zahlreichen Einsätze am Nürburgring ein sehr gutes und detailliertes Bild von der härtesten Rennstrecke der Welt. Deshalb können wir für die Nordschleife wertvolle Unterstützung bei der Einstellung auf unterschiedliche äußere Bedingungen geben."