Markus Reiterberger hat sich nach den schlechten Rennen von Aragon sowie den verpatzten freien Trainings in Assen beim ersten Superbike-WM-Rennen in Holland wieder rehabilitiert. Nach einem heißen Rennen mit tollen Zweikämpfen gegen seinen Teamkollegen Jordi Torres sowie Lorenzo Savadori und Leon Camier fuhr Reiterberger als Siebter durchs Ziel auf dem TT Circuit von Assen. Damit durfte er sich über neun Punkte für die Gesamtwertung freuen.

Dabei sah es für Reiterberger zunächst nach dem altbekannten Lied aus beim ersten Rennen in Assen. Nach einer tollen Qualifikation mit Startplatz sieben gab Reiterberger seine gute Ausgangslage einmal mehr beim Start aus der Hand: "Mein Start war nicht schlecht, aber in der ersten Kurve hatte ich Probleme" gab Reiterberger zu Protokoll. "Ich wurde geblockt und habe ein paar Plätze verloren. Danach war meine Pace okay."

Die Zweikämpfe beim WSBK-Rennen in Assen machten Markus Reiterberger Spaß - Foto: Althea Racing
Die Zweikämpfe beim WSBK-Rennen in Assen machten Markus Reiterberger SpaßFoto: Althea Racing

Reiterberger: Spaß bei den Zweikämpfen mit Camier und Torres

In der Tat: Reiterberger kämpfte sich wieder Platz um Platz nach vorne, nach vier Runden lag der BMW-Pilot schon wieder in den Top-10. Weiter nach vorne gespült wurde Reiterberger zudem durch die frühen Ausfälle von Davide Giugliano und Sylvain Guintoli. Danach kämpfte sich Reiterberger zusammen mit Teamkollege Jordi Torres und Leon Camier an Alex Lowes und Lorenzo Savadori heran. Lowes war schon bald gefressen, doch gegen Savadori musste das Trio härter kämpfen.

"Ich konnte mit Torres und Camier um Platz fünf kämpfen, das hat viel Spaß gemacht", erzählt Reiterberger. Kurz vor Schluss war es aber schnell vorbei mit den Kämpfen, denn: "Danach ist mir aber ein kleiner Fehler unterlaufen. Ich habe zu spät gebremst und dabei fast Savadori vor mir abgeräumt. Deshalb habe ich viel Zeit verloren und bin am Ende Siebter geworden", ärgert sich Reiterberger trotz des guten Resultats über seine rennentscheidende Szene kurz vor Schluss. Im zweiten Rennen am Sonntag hat Reiterberger die Chance, weiter vorne zu landen.