Noch drei Fahrer haben im Seat Leon Supercopa die Chance, den Titel zu holen. Die Vorzeichen sind ähnlich wie in der Saison 2006, als sich Florian Gruber in einem dramatischen Finale gegen René Rast und Fredy Barth durchsetzte. Diesmal stehen Thomas Marschall, Sebastian Asch und Damian Sawicki auf dem Hockenheimring im Mittelpunkt.

Lange galt der junge Asch als Hauptfavorit auf den Meisterschaftsgewinn. Doch nach einer Kollision auf dem Nürburgring musste der Ammerbucher den ersten Tabellenrang an den routinierten Marschall abgeben. "Was das Finale in Hockenheim angeht, dürfen sich die Fans freuen. Sebastian Asch ist dort immer sehr stark. Am Ende soll der Bessere gewinnen", so Mister-Markenpokal, der schon vor zwei Jahren den Seat Leon Supercopa gewann.

Thomas Marschall führt die Tabelle an - Foto: Seat/Urner
Thomas Marschall führt die Tabelle anFoto: Seat/Urner

"Wir dürfen uns auf einen spannenden Dreikampf in Hockenheim freuen", meint auch Damian Sawicki. Der Pole hat mit 13 Zählern Rückstand die schlechtesten Karten, doch aussichtslos ist seine Lage noch lange nicht. In Hockenheim werden zwei Rennen gefahren und noch 43 Punkte vergeben.

Ein Dreikampf gibt es auch um den vierten Platz in der Gesamtwertung. Nicki Thiim, Bastian Kolmsee und Christian Hohenadel sind nur durch acht Punkte getrennt. Mit einem Sieg beim zweiten Saisonlauf in Hockenheim konnte Kolmsee schon im April zeigen, wie gut er auf der Strecke in Baden-Württemberg zurechtkommt. Kolmsee kommt mit einem Sieg im Rücken zum Finale und rechnet sich gute Chancen aus: "Aus dem Rennwochenende können wir aber die Quintessenz ziehen, dass wir verdammt schnell waren und somit auf einen guten Saisonabschluss in Hockenheim hoffen dürfen."

Am Freitag wird es zu einem Comeback von Philipp Leisen kommen. Der GAG-Pilot zog sich bei einem schweren Unfall am Norisring mehrere Knochenbrüche zu und musste pausieren. Nun will Leisen die Zähne zusammenbeißen, denn immer noch macht der linke Oberarm hin und wieder Probleme. "Ich werde auf jeden Fall in das freie Training ziehen und testen, was der Arm aushält", versprach Leisen.