Das letzte Rennwochenende in Mugello verlief für Sebastian Asch nicht unbedingt nach Wunsch. Von seinem einstmals 23 Punkte großen Vorsprung ist nur noch etwas mehr als die Hälfte übrig geblieben. Thomas Marschall, der in der Tabelle auf der zweiten Position liegt, konnte beinahe doppelt so viele Punkte sammeln und hat vor den Rennen in Zandvoort nur noch 13 Zähler Rückstand auf den 21-jährigen Tabellenführer.

Nach dem Aufwärtstrend auf dem italienischen Rundkurs und zwei Podestplätzen werden die Mechaniker von Bastian Kolmsee in Zandvoort noch motivierter am Seat Leon des Wiehlers schrauben. Sein Team Madeno Racing absolviert auf dem Dünenkurs sein Heimspiel. In der Gesamtwertung liegt Kolmsee derzeit auf der fünften Position, nur zwei Punkte hinter Nicki Thiim. Noch in Mugello lieferten sich die beiden spektakuläre Zweikämpfe.

Christian Hohenadel, einer der Rennsieger von Mugello, geht mit ganz besonderen Erinnerungen in das kommende Wochenende. Im letzten Jahr konnte er einen der beiden Läufe auf der 4,307 Kilometer langen Strecke für sich entscheiden. Einen Tag zuvor feierte Fredy Barth einen Sieg. Auch er wird in Zandvoort mit von der Partie sein, zum ersten Mal in dieser Saison. Der Schweizer wird ausgerechnet im Team von Hohenadel, Cat Race, einen Gaststart absolvieren. Barth und sein Landsmann Urs Sonderegger werden auch auf dem Nürburgring starten.