Red-Bull-Ring, Supercup

Red-Bull-Ring - Spielberg

Strecken-Informationen

Ort: Spielberg
Land: Österreich
Strecke: 4,326 km
Adresse: Projekt Spielberg GmbH & Co KG Red Bull Ring Straße 1 A-8724 Spielberg bei Knittelfeld
Telefon: 43 3577 202-0
Internet: projekt-spielberg.com/de/formel-1

Strecken-Portrait

Strecke Österreich GP: Red Bull Ring, Spielberg

Die Strecke in der Steiermark wurde 1969 als Österreichring eröffnet, ein Jahr später fand das erste Formel-1-Rennen statt. 1987 gastierte die Formel 1 zum letzten Mal auf dem Österreichring. Nach einer Überarbeitung durch Streckenarchitekt Hermann Tilke kehrte der Kurs 1997 als A1-Ring in den Kalender der Königsklasse zurück und hielt sich dort bis 2003. Nach weiteren umfassenden Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen feierte die Strecke 2014 als Red Bull Ring ein zweites Comeback in der Formel 1.

Das Layout des Red Bull Rings

Der Red-Bull-Ring verfügt über sieben Rechts- und zwei Linkskurven. Nach dem Start wartet die Castrol-Edge-Kurve, von der es den Berg hinauf Richtung Remus-Spitzkehre geht. Sie ist die wohl beste Überholmöglichkeit auf dem Kurs. Durch eine DRS-Zone auf diesem Streckenabschnitt werden Zweikämpfe zusätzlich begünstigt. Das Einlenken in die Remus-Kurve ist auf der Suche nach dem Limit knifflig, da der Scheitelpunkt aus dem Cockpit heraus aufgrund der ansteigenden Strecke schwer zu erkennen ist.

Beim Herausbeschleunigen ist gute Traktion gefragt, denn es folgt eine weitere Gerade inklusive DRS-Zone. In der darauffolgenden Kurve drei ist Überholen ebenfalls möglich, allerdings ist die Anbremsphase hier noch etwas schwieriger als in der Remus. Durch die abschüssige und beim Einlenken nach innen abfallende Strecke lädt die Passage zum Verbremsen ein.

Es folgt die zweite Hälfte der Rennstrecke, welche im Gegensatz zum Stop-and-Go-Charakter in den ersten Kurven eine regelrechte Achterbahnfahrt ist. Die zwei schnellen Linkskurven, ehemals Berger und Lauda, heute Rauch- und Würth-Kurve, leiten den letzen Sektor ein. Die Kurven sorgen aufgrund der hohen Geschwindigkeiten von etwa 200 km/h für viel Dirty Air für den Hintermann.

Danach folgt wieder ein Geradeausstück, auf dem bis zu 320 km/h erreicht werden. Die vorletzte Kurve Nummer neun hat es mit etwa 240 km/h am Scheitelpunkt in sich. Danach lassen sich die Piloten in die Zielkurve hineinfallen, die durch ihre abschüssige Anfahrt dazu einlädt viel Risiko zu gehen um wichtige Zehntel auf dem Weg zum Zielstrich herauszuholen.

Die Technik in Spielberg

Auch wenn der Kurs nur über neun Kurven verfügt, ist Traktion enorm wichtig. Daher hat sich Pirelli für die drei weichsten Mischungen seines Sortiments entschieden. Der italienische Reifenhersteller rechnet mit einem geringen Reifenabrieb, was angesichts des neuen Asphalts jedoch noch nicht genau vorherzusagen ist.

In jedem Fall wird die Strecke den Reifen vor allem in punkto mechanischer Grip viel abverlangen. Die Bremsen werden trotz der harten Bremszonen nur mittelstark abgenutzt. Auch das Abtriebsniveau befindet sich im mittleren Rahmen. Relativ hoch ist hingegen der Benzinverbrauch von 1,7 Kilogramm pro Runde.

Strecken-Chronik

Detail-Ansicht
2019Red-Bull-Ring
Julien Andlauer
BWT Lechner Racing
Startnr.: 2
Motor: Porsche

Rekorde

Absolut: Qualifying 2019

1Julien Andlauer
BWT Lechner Racing
1:30.457

Letzte Veranstaltung

Supercup Red-Bull-Ring 2019 - Rennen

Pos. Fahrer Zeit
1Julien Andlauer
BWT Lechner Racing
26:13.828
17 Runden
2Michael Ammermüller
BWT Lechner Racing
26:18.810
+ 4.982
3Larry ten Voorde
MRS GT-Racing
26:19.898
+ 6.070


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