Autodromo Nazionale di Monza, Supercup

Monza - Monza

Strecken-Informationen

Ort: Monza
Land: Italien
Strecke: 5,793 km
Adresse: Automobil Club di Milano
Corso Venezia 43
20121 Milano
Italy
Telefon: +39 2 7 74 51
Telefax: +39 2 78 18 44
Internet: monzanet.it

Strecken-Portrait

Strecke Italien GP: Autodromo Nazionale di Monza

Das Autodromo Nazionale di Monza ist einer der legendärsten Orte in der Geschichte der Formel 1. Schon in der ersten Saison der Königsklasse im Jahr 1950 war die Hochgeschwindigkeitsstrecke nahe Mailand mit von der Partie. Obwohl das ursprüngliche Layout mit seiner Steilkurve bereits seit 1969 nicht mehr befahren wird, hat der Kurs nichts seines Highspeed-Charakters verloren.

Das Layout des Autodromo Nazionale di Monza

Die Start-/Ziel-Gerade ist einer von vier Vollgasabschnitten von Monza. Mit rund 270 km/h aus der Parabolica kommend, müssen die Piloten am Ende der langen Geraden brachial auf 80 km/h verzögern für die erste Rechts-Links-Schikane, genannt Rettifilo. Die Kerbs werden hier hart überfahren. Wichtig ist, sich in die perfekte Position für den Kurvenausgang zu bringen. Andernfalls geht auf dem folgenden Vollgasstück viel Zeit verloren.

Es folgt die Curva Grande. Früher, in Zeiten ohne Aerodynamik, war sie ein echter Ritt auf der Rasierklinge. Seit vielen Jahren durchfahren sie die Formel-1-Boliden unter Volllast. Haarig wird es hier höchstens, wenn sich zwei Piloten ein Rad-an-Rad-Duell leisten. Die nachfolgende Variante della Roggia ist wie die erste Schikane eine gute Möglichkeit für Überholmanöver.

In der Links-Rechts-Kombination werden abermals die Kerbs hart überfahren. Mit dieser Passage endet der Stop-&-Go-Charakter des ersten Sektors und die Streckencharakteristik wird flüssiger. Zunächst stehen die beiden Lesmo-Kurven an. Die erste Lesmo ist leicht überhöht und lädt daher dazu ein, frühzu beschleunigen. Am Kurvenausgang wartet jedoch ein Kiesbett. Auch die zweite Lesmo verleitet zu Fehlern, denn hier kann viel Schwung für die folgende Gerade mitgenommen werden.

Die Piloten fahren in Richtung der folgenden Variante Ascari unter der alten Steilkurve hindurch. Die schnelle Links-Rechts-Links-Kombination ist die wohl spektakulärste Passage auf der Runde. Die Kerbs werden dort nur bei der Einfahrt überfahren. Im zweiten Teil der Kombination kommt es darauf an, wenig Unruhe ins Auto zu bringen und viel Schwung auf die letzte lange Gerade mitzunehmen. Sie führt zur letzten Kurve, der berühmten Parabolica.

Die Parabolica war bis zur Asphaltierung ihrer Auslaufzone die wahrscheinlich anspruchsvollste Kurve in Monza. Wer in dieser schnellen Rechtskurve früher etwas zu ambitioniert zu Werke ging und mit den kurvenäußeren Rädern das Kiesbett streifte, kam meist nicht mehr auf den Asphalt zurück. Heute lädt die Parabolica dazu ein, die Tracklimits überzustrapazieren. Trotz allem ist sie nach wie vor entscheidend, um den perfekten Schwung auf die Start-/Ziel-Gerade mitzunehmen.

Die Technik in Monza

Für Monza gilt ganz klar: Wer den stärksten Motor hat, hat die besten Chancen auf den Sieg. Doch ganz so einfach ist es nicht. Leistung ist essenziell, um auf den Geraden die Position zu halten oder sich am Gegner mit Hilfe von DRS und Windschatten heranzusaugen und vorbeizuziehen.

Aber setzt man alles auf reine Power, kann das verheerende Auswirkungen auf die Gesamtperformance haben. Autos mit starken Motoren können auf den langen Geraden leicht auf die vorausfahrenden Gegner aufschließen. In den langsamen Passagen büßt man massiv Zeit ein, weil sie dort ein aerodynamisches Defizit haben.

Auch die Bremsen werden beim Italien GP auf eine besondere Probe gestellt. Beim Anbremsen auf die erste Schikane kommen die Piloten mit über 350 km/h angeschossen. Ähnlich hohe Geschwindigkeiten werden in und nach der Curva Grande erreicht. Die langen Geraden bieten in der Regel zwar ausreichend Regenerationszeit für den Fahrer, doch für die Technik reichen sie häufig nicht aus. Bremsscheibenplatzer sind in Monza keine Seltenheit.

Strecken-Chronik

Detail-Ansicht
2020Monza
Larry ten Voorde
Team GP Elite
Startnr.: 25
Motor: Porsche
2019Monza
Larry ten Voorde
MRS GT-Racing
Startnr.: 15
Motor: Porsche
2018Monza
Thomas Preining
BWT Lechner Racing
Startnr.: 2
Motor: Porsche
2017Monza
Matt Campbell
Fach Auto Tech
Startnr.: 7
Motor: Porsche
2016Monza
Matteo Cairoli
Fach Auto Tech
Startnr.: 7
Motor: Porsche
2015Monza
Sven Müller
Lechner Racing Middle East
Startnr.: 4
Motor: Porsche
2015Monza
Sven Müller
Lechner Racing Middle East
Startnr.: 4
Motor: Porsche
2014Monza
Sven Müller
Team Project 1
Startnr.: 11
Motor: Porsche
2013Monza
Nicki Thiim
attempto Racing
Startnr.: 2
Motor: Porsche
2012Monza
René Rast
Lechner Racing Team
Startnr.: 16
Motor: Porsche
2011Monza
Kevin Estre
Hermes Attempto Racing
Startnr.: 12
Motor: Porsche
2010Monza
Nick Tandy
Konrad Motorsport
Startnr.: 1
Motor: Porsche
2009Monza
René Rast
VELTINS MRS Racing
Startnr.: 14
Motor: Porsche
2008Italien
Nicolas Armindo
Konrad Motorsport
Startnr.: 23
Motor: Porsche

Rekorde

Absolut: Qualifying 2020

1Larry ten Voorde
Team GP Elite
1:48.676

Letzte Veranstaltung

Supercup Monza 2020 - Rennen

Pos. Fahrer Zeit
1Larry ten Voorde
Team GP Elite
31:05.888
15 Runden
2Florian Latorre
CLRT
31:07.775
+ 1.887
3Leon Köhler
Lechner Racing Middle East
31:08.252
+ 2.364


Autodromo Nazionale di Monza, Supercup

Monza, Autodromo Nazionale di Monza, Monza - Supercup-Strecken 2019. Übersicht aller Rennen mit Ergebnissen, Bildern und Hintergrundinformationen bei Motorsport-Magazin.com.

Supercup News Supercup Bilder Supercup Videos