Dienstag, 14. November 2017

Alle Statistiken zum 35. Saisonlauf: 30th Annual Cam-Am 500(k)

Der entscheidende Zweikampf zwischen Denny Hamlin und Chase Elliott - Foto: LAT Images
Der entscheidende Zweikampf zwischen Denny Hamlin und Chase ElliottFoto: LAT Images

Matt Kenseth holte mit einer starken Leistung in der Endphase den ersten Saisonsieg auf dem Phoenix Raceway und wurde anschließend zum dritten Mal zum 'Driver of the Race' gewählt. Der Kampf um den vierten Playoff-Platz für die Finalteilnahme stand allerdings im Mittelpunkt des Rennens und sollte in einem Drama mit mehreren Akten enden.

Denny Hamlin hatte die 19 Punkte Rückstand auf Brad Keselowski nach den ersten beiden Stages durch einen zweiten Platz und seinen vierten Stage-Sieg ausgeglichen. Keselowski konnte keine Bonuspunkte sammeln, da er sich mit seinem unfahrbaren Ford nur zwischen Platz 11 und 18 bewegte. Hamlin, der 193 Runden das Feld anführte, musste also nur vor Keselowski die Ziellinie erreichen. Warum Hamlin sich auf einen Zweikampf mit Chase Elliott einließ, wird wohl sein Geheimnis bleiben - gerade nach den Ereignissen in Martinsville. Zwar war Elliott auf dem Weg zur Spitze, aber die Hendrick-Fahrzeuge waren eigentlich der Gibbs-Konkurrenz unterlegen. Es gab zwei Berührungen, die mit einem Reifenschaden und dem Ausscheiden von Hamlin endeten.

Elliott konnte zwar drei Runden nach dem Ausfall von Hamlin die Führung übernehmen, aber diese hielt nur 18 Runden. Zehn Runden vor Rennende ging Kenseth wieder in Front und siegte zum zweiten Mal in Phoenix. Elliott verpasste damit in seinem 76. Cup-Rennen erneut den ersten Karriere-Sieg. Allein in den bisherigen neun Playoff-Rennen belegte er in Phoenix zum vierten Mal den undankbaren zweiten Platz.

Der lachende Dritte war Keselowski, dem ein 16. Platz für die Final-Teilnahme reichte. Zwei weitere Entscheidungen gab es auf dem Phoenix Raceway: Toyota ist nach dem 15. Sieg in der Hersteller-Wertung nicht mehr einzuholen und verteidigte damit den ersten Titel aus dem Vorjahr. Nach dem vierten Platz steht Erik Jones als 'Rookie of the Year' fest.

Runden & Renndauer: 312 (75/75/162) Runden (312 Meilen, 500 Kilometer), 2:57:23 Stunden
Sieger: Matt Kenseth (1. Sieg 2017, 2. Phoenix-Sieg, 39. Karriere-Sieg)
Stage 1: Kyle Larson (6. Stage-Sieg), Stage 2: Denny Hamlin (4. Stage-Sieg)
Pole Award: Ryan Blaney (2. Pole 2017, 1. Phoenix-Pole, 2. Karriere-Pole)
Nicht qualifiziert: kein Fahrer
To the Back (Strafversetzung): 2 Fahrer (Ricky Stenhouse Jr., Corey LaJoie)
Rennunterbrechungen: 7 (41 Runden), Rekord 2017: 15 (Kansas I, Dover I)
Die meisten Führungsrunden: Denny Hamlin (193 Runden)
Führungsrunden gesamt 2017: Martin Truex Jr. (2.175 Runden)
Rennrunden gesamt 2017 (10.314): 10.181 Runden (Michael McDowell)
Fahrer mit Führungsrunden: 5 Fahrer, Rekord 2017: 18 (Daytona I)
Führungswechsel: 9 (5 Fahrer), Rekord 2017: 37 (Daytona I)
Fahrer in Führungsrunde: 18, Rekord 2017: 29 (Watkins Glen)
Schnellste Rennrunde: Kyle Larson (10. Award), Runde 4: 133.225 mph
Driver of the Race: Matt Kenseth (3. Award)
Bestes Open-Team: Motorsport Business Management (David Starr, Platz 28)
Bester Rookie: Erik Jones (Platz 4)
Gesamtstand Rookie-Wertung: 1. Erik Jones (269 Punkte), 2. Daniel Suarez (255), 3. Ty Dillon (192), 4. Corey LaJoie (162), 5. Gray Gaulding (154)
Gesamtstand Hersteller-Wertung: 1. Toyota (1.252 Punkte, 15 Siege), 2. Ford (1.221/10), 3. Chevrolet (1.213/10)

Texas: Alle Bilder vom Training, Qualifying, Rennen und aus der Victory Lane

Montag, 13. November 2017

Phoenix: Matt Kenseth holt ersten Saisonsieg und Brad Keselowski schleicht in das Finale

Matt Kenseth feiert seinen Sieg in vorletzten Rennen für Joe Gibbs Racing - Foto: LAT Images
Matt Kenseth feiert seinen Sieg in vorletzten Rennen für Joe Gibbs RacingFoto: LAT Images

Das dritte und entscheidende Rennen der 'Round of 8' auf dem Phoenix Raceway endete nach dramatischem Rennverlauf mit dem ersten Saisonsieg von Matt Kenseth. Zuvor hatte Denny Hamlin das Rennen diktiert und lag 193 von 312 Runden in Front. Ausgerechnet nach einem Zweikampf mit Chase Elliott schied Hamlin nach Reifenschaden aus. Elliott verpasste erneut den ersten Karrieresieg und damit den Finaleinzug mit dem zweiten Platz. Auch Titelverteidiger Jimmie Johnson flog nach Reifenschaden aus den Playoffs raus. Mit einem unfahrbaren Ford rettete sich Brad Keselowski auf Platz 16 über die Ziellinie und ist als vierter Fahrer für das Finale qualifiziert.

RACE DAY: Sonntag, 12. November 2017

RACE CENTER: Phoenix Raceway

  • RACE DAY Winner: Erster Saisonsieg für Matt Kenseth
  • RACE DAY Stage 2: Denny Hamlin gewinnt die Stage überlegen
  • RACE DAY Stage 2: Aus für Titelverteidiger Jimmie Johnson
  • RACE DAY Stage 1: Sechster Stage-Sieg für Kyle Larson
  • RACE DAY: To the back: Ricky Stenhouse Junior und Rookie Corey LaJoie müssen von hinten starten
  • RACE DAY: Die letzten Infos vor dem Start
  • RACE DAY Facts: Die letzten Sieger auf dem Phoenix Raceway
  • RACE DAY live: NASCAR im Pay-TV (Motorvision TV: Sonntag ab 20:00 Uhr MEZ)
  • Final Practice (Happy Hour): Erneute Bestzeit für Kevin Harvick
  • Practice 2: Kevin Harvick vor Chase Elliott
  • Qualifying Q3: Zweite Saison-Pole für Ryan Blaney mit einer Tausendstelsekunde Vorsprung
  • Qualifying Q2: Matt Kenseth vor Kevin Harvick
  • Qualifying Q1: Kyle Larson vor Jamie McMurray
  • Practice 1: Bestzeit für Chase Elliott vor dem Qualifying
  • Driver Ranking: Martin Truex Junior führt unser Ranking an
  • Update Entry List: Kyle Weatherman fährt die #51 bei Rick Ware Racing
  • Update Entry List: BK Racing zog die #83 mit Rookie Gray Gaulding zurück
  • Entry List: Starterliste mit 41 Fahrern
  • Schedule: Phoenix-Zeitplan von Freitag bis Sonntag
  • NEWS: Aric Almirola ersetzt im nächsten Jahr Danica Patrick bei Stewart-Haas Racing
  • Neuer Playoff-Gesamtstand: Round of 8

Alle Bilder vom Phoenix Raceway (Galerie wird ständig erweitert)

Phoenix: Die letzten Infos vor dem Start des 35. Saisonrennens

Phoenix Raceway - Foto: NASCAR
Phoenix RacewayFoto: NASCAR

Auf dem Phoenix Raceway wird der vierte und letzte Finalteilnehmer für das Finale der Meisterschaft 2017 ermittelt. Es ist das letzte von drei Rennen der 'Round of 8'. Mit Martinsville-Sieger Kyle Busch, Texas-Sieger Kevin Harvick und dem im Gesamtstand uneinholbarem Punktbesten Martin Truex Junior stehen drei Finalisten fest. Falls einer der fünf anderen Playoff-Teilnehmer das Phoenix-Rennen gewinnen sollte, ist er automatisch für das Finale in Homestead-Miami qualifiziert. Gibt es einen anderen Sieger, kommt der Punktbeste der fünf Kontrahenten weiter.

Vor dem 35. Saisonrennen liegt Brad Keselowski mit 19 Punkten Vorsprung auf dem vierten Rang in der Meisterschaft. Der Penske-Pilot war im Qualifying allerdings der langsamste Playoff-Fahrer und startet nur vom 16. Rang. Polesetter Ryan Blaney muss 22 Punkte auf Keselowski aufholen. Denny Hamlin startet als Zweiter ebenfalls aus der ersten Reihe und liegt hinter Keselowski 19 Punkte zurück. Den beiden Hendrick-Fahrern Chase Elliott und Titelverteidiger Jimmie Johnson fehlen 49 und 51 Punkte auf den vierten Rang - da hilft wohl nur noch ein Sieg. Elliott startet von Rang vier und Johnson von Platz zwölf. Jeder Punkt in den ersten beiden Stages und jede Position am Ende des Rennens kann entscheidend sein. Ein zweiter Platz mit zwei Stages-Siegen bringt maximal 55 Punkte.

35. Saisonlauf: 30th Annual Cam-Am 500(k)
Phoenix Raceway, Avondale, AZ
1 Meilen Tri-Oval, Intermediate, 312 Runden (Stages 75/75/162), 312 Meilen (500 Kilometer)
Zuschauerkapazität: 51.000 Zuschauer (Haupttribüne)
Startzeit (Update): Sonntag, 20:37 Uhr (MEZ)
Competition Caution (Update): TBA
Wetter beim Start (Update): Niederschlagsrisiko 0%, leicht bewölkt, 26 Grad
Geschwindigkeit Boxengasse: 45 mph
Geschwindigkeit Pace Car: 55 mph
Tankfenster/Reifensätze: 85-90 Runden, 7 Reifensätze (+ letzter Satz vom Qualifying)
Overtime-Linie: Start-Ziel-Linie
1. Startreihe: Ryan Blaney (Pole Position), Denny Hamlin
Trainings-Bestzeiten: Chase Elliott (Practice 1), Kevin Harvick (Practice 2), Kevin Harvick (Happy Hour)
Nicht qualifiziert: kein Fahrer
To the Back (Strafversetzung): 2 Fahrer (Ricky Stenhouse Jr., Corey LaJoie)
Pre-Race Show: TBA
Grand Marshal: Jaime Camil
Nationalhymne: Dr. Jesse McGuire
Flugshow: F-35 fighter Jets (Luke Air Force Base 61st Fighter Squadron)
Startkommando: Jaime Camil
Pace-Car-Fahrer: Justin Gaethje, Brett Bodine
Startflagge: TBA

Aktive Rennsieger: Kevin Harvick (8 Siege), Jimmie Johnson (4 Siege), Dale Earnhardt Jr. (3 Siege), Ryan Newman (2 Siege), Joey Logano, Matt Kenseth, Kyle Busch, Kurt Busch, Denny Hamlin, Kasey Kahne (1 Sieg)

Sieger 19.03.2017: Ryan Newman (312+2 Runden/6 Führungsrunden)
Die meisten Führungsrunden: Kyle Busch (114 Runden)
Führungswechsel: 15 (8 Fahrer)
Rennunterbrechungen: 8 (45 Runden)
Schnellste Rennrunde: Kyle Larson
To the Back (Strafversetzung): 2 Fahrer (Denny Hamlin, Aric Almirola)
Renndauer: 3:00:41 Stunden

Sieger 13.11.2016: Joey Logano (312+12 Runden/58 Führungsrunden)
Die meisten Führungsrunden: Alex Bowman (194 Runden)
Führungswechsel: 8 (5 Fahrer)
Rennunterbrechungen: 9 (53 Runden)
Schnellste Rennrunde: Kyle Larson
To the Back (Strafversetzung): 1 Fahrer (Landon Cassill)
Renndauer: 3:08:59 Stunden


Race Facts: Die letzten Sieger auf dem Phoenix Raceway

Ryan Newman beendete vor acht Monaten eine lange Durststrecke mit dem Phoenix-Sieg - Foto: General Motors
Ryan Newman beendete vor acht Monaten eine lange Durststrecke mit dem Phoenix-SiegFoto: General Motors

Aus dem Starterfeld konnten bisher zehn Fahrer insgesamt 23 Siege auf dem Phoenix Raceway erringen. Vier von acht Playoff-Teilnehmern gewannen davon 14 Rennen. Von den Meisterschaftskandidaten ist Kevin Harvick mit acht Siegen der erfolgreichste Fahrer. Jimmie Johnson gewann bisher vier Rennen. Denny Hamlin und Kyle Busch waren einmal erfolgreich. Die restlichen vier Playoff-Fahrer sind in Phoenix noch sieglos.

In den bisherigen 42 Austragungen gab es erst vier Siege von der Pole Position, zuletzt von Harvick in der Saison 2015. 48 Prozent aller Rennen gewannen Fahrer, die aus den Top-10 gestartet waren. Harvick siegte auch 2014 mit den meisten Führungsrunden, als er 264 Runden das Feld anführte. Die Rekordzahl von 28 Führungswechseln gab es 2011. Seit der Saison 2014 hält der Rekord von 12 Gelbphasen in einem Rennen. Sieben Rennen wurden erst in der Verlängerung entschieden. Zuletzt gingen die letzten drei Austragungen in die Overtime. Zwei Rennen mussten wetterbedingt vorzeitig beendet werden. Nach vier Siegen in Folge von Harvick, nach der normalen Renndistanz von 312 Runden, gab es anschließend ein verkürztes Rennen und drei Verlängerungen mit vier verschiedenen Siegern.

Das letzte Rennen in Phoenix am 19.03.2017: Die erste Stage wurde von Joey Logano dominiert, die zweite Stage von Chase Elliott und in der letzten Stage führte Kyle Busch sechs Runden vor Rennende mit über drei Sekunden Vorsprung. Logano sorgte dann für eine Gelbphase und eine Verlängerung des Rennens. Ryan Newman und drei weitere Fahrer blieben auf der Strecke, während die Spitze sich frische Reifen abholte. Childress-Pilot Newman gelang ein guter Restart und er gewann völlig überraschend den vierten Saisonlauf auf dem Phoenix International Raceway. Es war nach 2010 der zweite Phoenix-Sieg für Newman und der 18. Erfolg in seiner Karriere. Newman stand zuletzt in der Saison 2013 in Indianapolis in der Victory Lane.

Alle Phoenix-Sieger seit der Saison 2010

Saison Datum Fahrer (Startposition) Runden Führungswechsel Gelbphasen
2017 19.03. Ryan Newman (P22) 312+2 15 8
2016 13.11. Joey Logano (P4) 312+12 (Rekord) 8 9
13.03. Kevin Harvick (P18) 312+1 7 5
2015 15.11. Dale Earnhardt Jr. (P3) 219 (Regen-Abbruch) 8 2 (Rekord)
15.03. Kevin Harvick (POLE) 312 8 10
2014 09.11. Kevin Harvick (P3) 312 8 12 (Rekord)
02.03. Kevin Harvick (P13) 312 14 8
2013 10.11. Kevin Harvick (P9) 312 23 8
03.03. Carl Edwards (P15) 312+4 12 8
2012 11.11. Kevin Harvick (P19) 312+7 11 8
04.03. Denny Hamlin (P13) 312 25 7
2011 13.11. Kasey Kahne (P10) 312 14 8
27.02. Jeff Gordon (P20) 312 28 (Rekord) 8
2010 14.11. Carl Edwards (POLE) 312 13 5
10.04. Ryan Newman (P14) 378 20 9

Samstag, 11. November 2017

Final Practice (Happy Hour): Kevin Harvick fährt erneut Bestzeit

Kevin Harvick gewinnt auch die Happy Hour - Foto: LAT Images
Kevin Harvick gewinnt auch die Happy HourFoto: LAT Images

Kevin Harvick erzielte nach den zweiten auch im dritten und letzten Training auf dem Phoenix Raceway die Bestzeit. Nach 50 Minuten lag der Stewart-Haas-Pilot mit 134.973 mph in 26.672 Sekunden deutlich vor dem Zweiten Kyle Busch (JGR-Toyota). Platz drei ging an Kasey Kahne (HM-Chevrolet) vor Martin Truex Junior (FRR-Toyota) und Clint Bowyer (SHR-Ford).

Jimmie Johnson (HM-Chevrolet) belegte Rang sechs vor den Teamkollegen Matt Kenseth (JGR-Toyota) und Denny Hamlin. Brad Keselowski (Penske-Ford) und Ryan Blaney (WBR-Ford)) komplettierten die Top-10 in der 'Happy Hour'.

Von den acht Playoff-Piloten landete nur Chase Elliott außerhalb den Top-10 und belegte Platz 17. Bei den Longruns hatte Jonson hauchdünn vor Kyle Busch die Nase vorne. Hamlin wurde Dritter vor Truex und Jamie McMurray (CGR-Chevrolet).


Practice 2: Bestzeit für Kevin Harvick vor Chase Elliott

Finalist Kevin Harvick fährt Bestzeit - Foto: LAT Images
Finalist Kevin Harvick fährt BestzeitFoto: LAT Images

Beim zweiten Training auf dem Phoenix Raceway lagen fünf Playoff-Fahrer nach 55 Minuten in den Top-6. Schnellster Pilot war Kevin Harvick (SHR-Ford) mit 134.328 mph in 26.800 Sekunden. Mit 0.033 Sekunden Rückstand folgte Chase Elliott (HM-Chevrolet) auf Rang drei vor seinem nicht in den Playoffs vertretenen Teamkollegen Kasey Kahne. Vierter wurde Martin Truex Junior (FRR-Toyota) vor den beiden Gibbs-Toyota mit Denny Hamlin und Kyle Busch.

Jimmie Johnson (HM-Chevrolet) beendete das Training auf Rang 14, Polesetter Ryan Blaney (WBR-Ford) lag einen Platz dahinter und Brad Keselowski war der langsamste Playoff-Fahrer auf Position 21.

Die Longrun-Wertung über zehn gezeitete Runden am Stück ging an Rookie Erik Jones (FRR-Toyota), der als einziger Fahrer im Durchschnitt 133 mph erreichte. Kyle Larson (CHR-Chevrolet) wurde Zweiter vor Kyle Busch und Johnson.


Qualifying: Zweite Saison-Pole für Ryan Blaney mit einer Tausendstelsekunde Vorsprung

Zweite Karriere-Pole für Ryan Blaney - Foto: NASCAR
Zweite Karriere-Pole für Ryan BlaneyFoto: NASCAR

Denny Hamlin kam in Q3 als erster Fahrer auf die Strecke und überraschte die Kontrahenten mit der absoluten Bestzeit des Tages. Kurz vor Ende der fünfminütigen dritten Session wurde Hamlin noch von Ryan Blaney abgefangen, der eine Tausendstelsekunde schneller war. Mit 137.942 mph in 26.098 Sekunden sicherte sich Blaney nach dem Frühjahrsrennen in Kansas die zweite Pole in dieser Saison und in seiner Karriere. Hamlin startet damit zum zweiten Mal in Folge von Rang zwei.

Der Dritte Kyle Larson, der zuvor in Q1 die Bestzeit erzielt hatte, lag nur weitere 0.002 Sekunden zurück. Vierter wurde Chase Elliott vor Martin Truex Junior, Kevin Harvick und Q2-Sieger Matt Kenseth. Platz acht ging an Kurt Busch, der in der letzten Woche in Texas die Pole geholt hatte. Joey Logano, der den letzten Pole Award in Phoenix gewonnen hatte, startet von Rang neun. Dann folgen die beiden Rookies Daniel Suarez und Erik Jones vor dem Zwölften Jimmie Johnson.

Sieben der acht Playoff-Fahrer schafften den Sprung in Q3 und starten aus den ersten sechs Reihen. Darunter sind alle vier Gibbs-Fahrer. Nur Brad Keselowski scheiterte in Q2 und wird vom 16. Platz in das Rennen über 312 Runden gehen.

35. Saisonlauf: 30th Annual Cam-Am 500(k)

Phoenix Raceway, Avondale, AZ
Round of 8 (Playoff 9/10)
Qualifying/Startaufstellung (Top-12/Q3)

Q3:
1. #21 Ryan Blaney (Ford) Wood Brothers Racing (2. POLE AWARD)
2. #11 Denny Hamlin (Toyota) Joe Gibbs Racing
3. #42 Kyle Larson (Chevrolet) Chip Ganassi Racing
4. #24 Chase Elliott (Chevrolet) Hendrick Motorsports
5. #78 Martin Truex Jr. (Toyota) Furniture Row Racing
6. #4 Kevin Harvick (Ford) Stewart-Haas Racing
7. #20 Matt Kenseth (Toyota) Joe Gibbs Racing
8. #18 Kyle Busch (Toyota) Joe Gibbs Racing
9. #22 Joey Logano (Ford) Team Penske
10. #19 Daniel Suarez (Toyota) Joe Gibbs Racing
11. #77 Erik Jones (Toyota) Furniture Row Racing
12. #48 Jimmie Johnson (Chevrolet) Hendrick Motorsports
Q2 (Playoff-Fahrer):
16. #2 Brad Keselowski (Ford) Team Penske

Freitag, 10. November 2017

Practice 1: Chase Elliott fährt Bestzeit vor dem Qualifying

Chase Elliott nach 85 Minuten vorne - Foto: LAT Images
Chase Elliott nach 85 Minuten vorneFoto: LAT Images

Das 85-minütige erste Training vor dem Qualifying endete mit einer Bestzeit von Chase Elliott im Hendrick-Chevrolet. Elliott absolvierte 26 Runden auf dem Phoenix Raceway und erzielte dabei die schnellste Runde mit 137.368 mph in 26.207 Sekunden. Es war die siebte Trainingsbestzeit für den Playoff-Fahrer in dieser Saison.

Auch die Plätze zwei bis fünf gingen ausschließlich an Playoff-Fahrer. Mit nur 0.024 Sekunden Rückstand wurde Martin Truex Junior (FRR-Toyota) Zweiter vor den Teamkollegen Denny Hamlin und Kyle Busch (JGR-Toyota). Ryan Blaney (WBR-Ford) belegte Rang fünf.

Der um das Finale bangende Titelverteidiger Jimmie Johnson (HM-Chevrolet) landete auf Platz acht. Phoenix-Rekordsieger Kevin Harvick (SHR-Ford) verpasste mit Platz elf knapp die Top-10. Nur Brad Keselowski lag von den acht verbliebenen Playoff-Fahrern etwas weiter zurück. Der Penske-Pilot belegte mit 0.295 Sekunden Rückstand auf die Trainingsbestzeit Rang 17.


Driver Ranking (Top-8 nach Texas) mit Phoenix-Bilanz der 8 Playoff-Teilnehmer

Martin Truex Junior ist zum zehnten Mal die Nummer eins - Foto: LAT Images
Martin Truex Junior ist zum zehnten Mal die Nummer einsFoto: LAT Images

Motorsport-Magazin.com ermittelt nach jedem Rennen die aktuelle Form der acht in den Playoffs verbliebenen NASCAR-Piloten, basierend auf den Ergebnissen der letzten sechs Rennen.

Zum neunten Mal in Folge gibt es eine neue Nummer eins in unserem Ranking. Martin Truex Junior eroberte zum zehnten Mal die Spitze. Knapp dahinter liegt Texas-Sieger Kevin Harvick auf Rang zwei.

Die restlichen Playoff-Fahrer liegen dicht beisammen, bis auf Titelverteidiger Jimmie Johnson, der dringend einen fünften Phoenix-Sieg für einen Finalplatz benötigt.

Position Fahrer Bisherige Phoenix-Bilanz der 8 Playoff-Teilnehmer
1. (2) Martin Truex Jr. Bisher 23 Starts ohne Sieg in Phoenix. Nur zwei Rennen mit Führungsrunden. Platz fünf war das beste Resultat in der Saison 2009 nach Pole Position. Das letzte Rennen im März 2017 endete auf Rang elf.
2. (7) Kevin Harvick Mit acht Erfolgen Rekordsieger in Phoenix. In der Saison 2006 beide Rennen gewonnen. Zwischen 2012 und 2016 sechs von acht Rennen siegreich beendet. Platz sechs im letzten Rennen war sogar das schwächste Ergebnis der letzten acht Austragungen. Rekordhalter mit 1.484 Führungsrunden.
3. (1) Brad Keselowski In 16 Rennen war Platz drei nach der einzigen Pole das bisher beste Resultat in der Saison 2014. Im letzten Rennen Fünfter.
4. (6) Denny Hamlin Gleich bei seinem Phoenix-Debüt holte er die Pole und belegte Rang 13. In der Saison 2012 von Rang 13 gestartet und den bisher einzigen Sieg geholt. Die letzten vier Rennen in den Top-10 beendet.
5. (4) Ryan Blaney Die ersten beiden Rennen in der letzten Saison auf Platz zehn und acht beendet. Im März 2017 nach Startplatz zwei nur auf Rang 23 über die Ziellinie gefahren.
6. (5) Chase Elliott Bisher drei Rennen mit absteigender Tendenz. Nach dem Phoenix-Debüt Achter, dann folgte Rang neun und Platz zwölf im letzten Rennen nach 112 Führungsrunden.
7. (3) Kyle Busch Gleich im zweiten von insgesamt 24 Phoenix-Rennen gelang in der Saison 2005 der erste und einzige Sieg. Die letzten vier Rennen mit insgesamt 189 Führungsrunden zwischen Platz zwei und vier beendet.
8. (8) Jimmie Johnson Vier Siege in 28 Rennen. Alle Erfolge holte der Titelverteidiger zwischen 2007 und 2009, davon drei in Folge. Die letzten beiden Rennen auf Platz 38 und neun beendet.

Donnerstag, 9. November 2017

Entry List für den 35. Saisonlauf auf dem Phoenix Raceway mit 41 Teams

StarCom Racing plant den zweiten Einsatz mit Derrike Cope - Foto: LAT Images
StarCom Racing plant den zweiten Einsatz mit Derrike CopeFoto: LAT Images

41 Fahrer wurden von den Teams für das 35. Rennen der Saison auf dem Phoenix Raceway gemeldet. Erst zum sechsten Mal stehen mehr als vier Open-Teams in diesem Jahr in der Starterliste für ein Meisterschaftsrennen. Sollte das Qualifying ausfallen, werden die Zeiten aus dem ersten Training gewertet. Falls auch kein Training stattfinden kann, wäre das neue Team StarCom Racing mit Fahrer Derrike Cope durch die wenigsten Meldungen nicht startberechtigt.

Es gab insgesamt nur einen Fahrerwechsel bei den gemeldeten Teams. Für Reed Sorenson wird D.J. Kennington zum fünften Mal in dieser Saison von Premium Motorsports eingesetzt. Die #55 von Premium Motorsports fehlt erneut in der Starterliste. Dafür wird StarCom Racing mit Fahrer Derrike Cope zum zweiten Mal ein Cup-Rennen bestreiten. Bei Rick Ware Racing steht der Fahrer noch nicht fest.

Entry List: Phoenix Raceway
35. Saisonlauf: 36 Charter-Teams, 5 Open-Teams

1 Fahrerwechsel

Startnummer/Team Hersteller Fahrer neu Fahrer alt
#15 Premium Motorsports Chevrolet D.J. Kennington Reed Sorenson

Open-Teams (5 Meldungen für 4 Startplätze)

Startnummer/Team Hersteller Fahrer Qualifying-Starts/Owner Rank
#00 StarCom Racing Chevrolet Derrike Cope 1 Start/Owner-Rank 44
#7 Tommy Baldwin Racing Chevrolet Joey Gase 10 Starts/Rang 39
#51 Rick Ware Racing Chevrolet TBA 28 Starts/Rang 41
#266 Motorsports Business Management Chevrolet David Starr 11 Starts/Rang 42
#83 BK Racing Toyota Gray Gaulding (Rookie) 32 Starts/Rang 36


Zeitplan für den 35. Saisonlauf auf dem Phoenix Raceway

Cup-Rennen 35: 30th Annual Can-Am 500(k) - Foto: NASCAR
Cup-Rennen 35: 30th Annual Can-Am 500(k)Foto: NASCAR

Der neunte und vorletzte Lauf der Playoffs findet auf dem in dieser Saison umbenannten Phoenix Raceway statt. Es ist das dritte Playoff-Rennen der 'Round of 8'. Drei von vier Finalteilnehmern stehen bereits für das letzte Rennen in Homestead-Miami fest. Ein Finalist wird noch gesucht.

Die Strecke am Fuße der Estrella Mountains hat eine Länge von einer Meile und besitzt die einmalige Form eines Tri-Ovals mit einer Kurve in der Mitte der Gegengeraden. Zur Saison 2011 wurde die Strecke komplett neu asphaltiert und modifiziert. Die Rennstrecke eröffnete 1964 in der Nähe von Avondale. In der Saison 1988 stand die Rennstrecke zum ersten Mal im NASCAR-Kalender. Seit 2005 finden zwei Veranstaltungen pro Jahr statt. Der 35. Saisonlauf ist das 43. Rennen auf dem Oval.

Die Distanz beträgt 312 Meilen und entspricht einer Länge von 500 Kilometern. Die 312 Runden sind aufgeteilt in drei Stages über 75, 75 und 162 Runden. Das Banking in den Kurven eins und zwei beträgt zehn bis elf Grad und die Kurven drei und vier sind um acht bis neun Grad überhöht. Die Start-Ziel-Gerade hat eine Überhöhung von drei Grad und die Gegengerade von neun Grad.

Zuletzt gab es sieben verschiedene Fahrer, die das Qualifying gewinnen konnten. Aus dem Starterfeld konnten bisher zehn Fahrer 18 Pole Awards gewinnen. Ryan Newman ist mit vier Pole Awards der erfolgreichste Fahrer im Qualifying. Sechs von acht Playoff-Fahrern holten insgesamt elf Pole Positionen. Jimmie Johnson und Kyle Busch standen dreimal auf der Pole Position, gefolgt von Denny Hamlin mit zwei Erfolgen. Kevin Harvick, Martin Truex Junior und Brad Keselowski standen jeweils einmal auf dem besten Startplatz. Hamlin und A.J. Allmendinger holten auf dieser Strecke ihren ersten Pole Award. Das letzte Qualifying gewann mit März 2017 Joey Logano.

35. Saisonlauf: 30th Annual Cam-Am 500(k)
Phoenix Raceway, Avondale, AZ

1 Meilen Tri-Oval, Intermediate
312 Runden (Stages: 75/75/162), 312 Meilen (500 Kilometer)
Sieger 19.03.2017: Ryan Newman
Sieger 13.11.2016: Joey Logano

Datum Zeitplan (MEZ) Session
Freitag, 10. November 19:00 - 20:25 Uhr Practice 1
Samstag, 11. November 00:45 Uhr Qualifying (Q1/Q2/Q3)
17:30 - 18:25 Uhr Practice 2
20:00 - 20:50 Uhr Final Practice (Happy Hour)
Sonntag, 12. November 20:37 Uhr Rennen: 312 Runden
(Stages: 75/75/162)

Babyboom in der Monster Energy NASCAR Cup Series

Earnhardt Jr bekam in Texas ein Geschenk für seine Tochter überreicht - Foto: NASCAR
Earnhardt Jr bekam in Texas ein Geschenk für seine Tochter überreichtFoto: NASCAR

Die Monster Energy NASCAR Cup Series erlebt aktuell einen regelrechten Babyboom. Paul Menard und seine Frau Jennifer sind gerade zum zweiten Mal Eltern geworden. Noch in diesem Monat soll die Tochter von Ty Dillon das Licht der Welt erblicken. Für Januar und Mai sind jeweils zwei Babys ausgerechnet. Joey Loganos Sohn und Kevin Harvicks Tochter sollen im Januar geboren werden. Dale Earnhardt Junior wird im Mai zum ersten Mal Vater, während bei Kyle Larson und seiner Frau Katelyn Sweet Baby Nummer zwei unterwegs ist. Während bei den Earnhardts bereits bekannt ist, dass es ein Mädchen wird, verrieten Larson und Sweet das Geschlecht ihres Babys noch nicht.

Mittwoch, 8. November 2017

Aric Almirola übernimmt #10 bei Stewart-Haas Racing von Danica Patrick

Aric Almirola pilotiert 2018 den No. 10 Smithfield Ford Fusion - Foto: Kellye Arning (True Speed PR)
Aric Almirola pilotiert 2018 den No. 10 Smithfield Ford FusionFoto: Kellye Arning (True Speed PR)

Aric Almirola wird 2018 in der Monster Energy NASCAR Cup Series den Ford Fusion mit der Startnummer 10 pilotieren. Damit tritt der 33-Jährige die Nachfolge von Danica Patrick bei Stewart-Haas Racing an. Patrick hatte bereits im September bekannt gegeben, dass sie SHR verlässt. Gleichzeitig wurde bekannt, dass der Sponsor Smithfield Foods zu Stewart-Haas Racing wechselt. Der Lebensmittelkonzern sponserte bei Richard Petty Motorsport den Boliden von Almirola, womit der Teamwechsel des Manns aus Florida nicht überraschend kommt. Almirola bestreitet aktuell seine sechste volle Saison in der Monster Energy NASCAR Cup Series und kann einen Sieg vorweisen. SHR-Mitbesitzer Tony Stewart kennt Almirola bereits seit 2007, als sie Teamkollegen bei Joe Gibbs Racing waren.


PLAYOFF Gesamtstand Top-16: Rennen 8/10 (34/36)
Playoff-Punkte Rennen 1 - 34: Sieg (5 Punkte), Stage-Sieg (1 Punkt)
Bonus-Punkte Gesamtstand nach Rennen 26: Top-10 (15-10-8-7-6-5-4-3-2-1) Punkte)

Round of 8:
1. (1) #18 Kyle Busch (Toyota) Joe Gibbs Racing, 4.118 Punkte, 1 Sieg, (25/14/8)
2. (4) #4 Kevin Harvick (Ford) Stewart-Haas Racing, 4.112 Punkte, 1 Sieg, (15/6/2)
3. (2) #78 Martin Truex Jr. (Toyota) Furniture Row Racing, 4.168 Punkte, (35/19/15)
4. (3) #2 Brad Keselowski (Ford) Team Penske, 4.111 Punkte (15/8/5)
5. (7) #11 Denny Hamlin (Toyota) Joe Gibbs Racing, 4.092* Punkte (5*/3/6)
6. (6) #21 Ryan Blaney (Ford) Wood Brothers Racing, 4.089 Punkte (5/4/0)
7. (8) #24 Chase Elliott (Chevrolet) Hendrick Motorsports, 4.062* Punkte (0/2*/4)
8. (5) #48 Jimmie Johnson (Chevrolet) Hendrick Motorsports, 4.060 Punkte (15/1/1)
Round of 12 & 16 (ausgeschieden):
9. (9) #42 Kyle Larson (Chevrolet) Chip Ganassi Racing, 2.255 Punkte
10. (10) #22 Matt Kenseth (Toyota) Joe Gibbs Racing, 2.255 Punkte
11. (15) #41 Kurt Busch (Ford) Stewart-Haas Racing, 2.177 Punkte
12. (11) #5 Kasey Kahne (Chevrolet) Hendrick Motorsports, 2.176 Punkte
13. (12) #3 Austin Dillon (Chevrolet) Richard Childress Racing, 2.175 Punkte
14. (13) #17 Ricky Stenhouse Jr. (Ford) Roush Fenway Racing, 2.171 Punkte
15. (14) #1 Jamie McMurray (Chevrolet) Chip Ganassi Racing, 2.165 Punkte
16. (16) #31 Ryan Newman (Chevrolet) Richard Childress Racing, 2.147 Punkte
*Hamlin (Darlington): Sieg (5 Bonuspunkte) für Playoffs wurde aberkannt
*Elliott (Chicagoland): Stage-Sieg (1 Bonuspunkt) für Playoffs wurde aberkannt

Kampf um den letzten Playoff-Platz
4. #2 Brad Keselowski (Ford) Team Penske, +19 Punkte
5. #11 Denny Hamlin (Toyota) Joe Gibbs Racing, -19 Punkte
6. #21 Ryan Blaney (Ford) Wood Brothers Racing, -22 Punkte
7. #24 Chase Elliott (Chevrolet) Hendrick Motorsports, -49 Punkte
8. #48 Jimmie Johnson (Chevrolet) Hendrick Motorsports, -51 Punkte


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