Das Race of Champions ist traditionell der Rennserien übergreifende Saisonabschluss im Motorsport. Eigentlich: Schon die 2016er Ausgabe des Racing-Highlights stieg erst im Januar 2017. Dieses Mal findet das RoC sogar noch später statt - erst am ersten Februar-Wochenende (2.-3. Februar 2018) tritt das Who-is-Who der Motorsport-Champions wieder mit gleichem Material gegeneinander an.

Dieses Mal werden die Titel in der Einzelwertung des Race of Champions und im Nations Cup in der saudischen Hauptstadt Riad ausgetragen. Folgende Stars messen sich dort im King Fahd International Stadium in direkten Duellen Mann gegen Mann:

Das Fahrerfeld des Race of Champions 2018*

Fahrer Erfolge RoC-Bilanz
Juan Pablo Montoya Indy-500-Sieger 1 Teilnahme, 1 Sieg (RoC)
Tom Kristensen Neunfacher Le-Mans-Sieger 13 Teilnahmen, 5x Zweiter (RoC), 2x Erster + 2x Zweiter (Nations Cup)
Petter Solberg WRX- (2x) und WRC-Champion 4 Teilnahmen, 1 Sieg (Nations Cup)
Ryan Hunter-Reay IndyCar-Champion, Indy-500-Sieger 4 Teilnahmen
David Coulthard F1-Vizeweltmeister 10 Teilnahmen, 1x Erster + 1x Zweiter (RoC), 1x Zweiter (Nations Cup)
Helio Castroneves Dreifacher Indy-500-Sieger 1 Teilnahme
Lando Norris F3-Champion, McLaren-Ersatzfahrer Rookie
Josef Newgarden IndyCar-Champion Rookie
Rudy van Buren Worlds Fastest Gamer Rookie
Yazeed Al-Rajhi WRC-Pilot Rookie

*Übersicht wird bei weiteren Bekanntgaben ergänzt

Info-Ticker

8. Januar 2018
Erneut zweigeteiltes Race of Champions
Bevor es zum eigentlichen Race of Champions geht, findet wie schon in in London und Miami eine Wettkampfrunde im Kampf um den Wildcard-Platz für das Race of Champions und für den zweiten Platz im Team Saudi Arabien im Nationencup statt. Der Sieger des RoC Factor Middle East wird dabei neben WRC-Pilot Yazeed Al-Rajhi beim Nations Cup starten und darf auch an der Skill Challenge teilnehmen.

5. Januar 2018
eRace of Champions: eSportler bekommen 2018 Chance, gegen Stars zu fahren
Knapp einen Monat vor dem Race of Champions kündigt der Veranstalter die erstmalige Austragung eines eRace of Champions im Zuge des 2018er Events an. Heißt: Top-eSportler fahren auch auf der echten Strecke gegen die Motorsport-Stars. So startet McLarens "Worlds Fastest Gamer" Rudy van Buren als 'Champion der virtuellen Welt' beim Einzelwettberwerb. Vier weitere Simracing-Spezialisten, darunter der erste F1-eSports-Champion Brendon Leigh, kämpfen zudem in einem Shootout auf virtueller und realer RoC-Strecke um einen weiteren Startplatz. Der Gewinner tritt gemeinsam mit van Buren als ‘Team Simracing All Stars’ auch im Nations Cup an.

22. November 2017
Race of Champions 2018 in Riad – Erste Teilnehmer bekannt
Die Veranstalter des Race of Champions geben Riad als neuen Austragungsort des Race of Champions bekannt. Damit steigt das RoC erstmals im Mittleren Osten. Wie bei der vorherigen Ausgabe in Miami findet das RoC allerdings erst im kommenden Jahr in die saudischen Hauptstadt statt, genauer gesagt am 2. (Nations Cup) und 3. Februar (Race of Champions).

Noch dazu stehen die ersten Teilnehmer fest: Der amtierende RoC-Champion Juan Pablo Montoya wird 2018 versuchen, seinen Titel zu verteidigen. Harte Konkurrenz gibt es jedoch: Vize-Champion und RoC-Veteran Tom Kristensen ist ebenfalls erneut mit von der Partie – bereits zum 14. Mal! Genauso David Coulthard (10 Teilnahmen) und die RoC-Rookies Lando Norris (F3-Meister) und Josef Newgarden (IndyCar-Champion). Bekannte RoC-Gesichter und 2018 wieder mit dabei: Helio Castroneves, Ryan Hunter-Reay und Petter Solberg.

Ob der Titelverteidiger im Nations Cup, Sebastian Vettel (gewann 2017 im Alleingang für Team Deutschland, weil sich Pascal Wehrlein im Race of Champions verletzt hatte), erneut teilnehmen wird, wurde noch offen gelassen.