1. Jorge Martin (Pramac Ducati): "Schon im zweiten Rennen die erste Pole Position zu holen, ist unglaublich. Ich bin erst seit einem Monat hier, aber alles in diesem Team fühlt sich schon wie zuhause an. Es macht mir viel Spaß, dieses Motorrad zu fahren. Ich dachte eigentlich, dass es viel schwieriger sein würde, die MotoGP-Maschinen zu fahren. Es ist unmöglich, an den Sieg zu denken. Da müssten schon sechs bis sieben Fahrer ausfallen und das will ich nicht. Ich will sie selbst schlagen, sobald ich mich dazu in der Lage fühle. Sobald mich jemand überholt, will ich dranbleiben und lernen."

2. Johann Zarco (Pramac Ducati): "Das 4. Training lief sehr gut und ich konnte Selbstvertrauen aufbauen. In meinem ersten Stint bin ich drei fliegende Runden gefahren, um ein gutes Gefühl für den Reifen zu bekommen. Daher war ich aber etwas zu spät an der Box und konnte im zweiten Stint nur noch eine Runde fahren. Aber ich war gut genug in dieser Runde. Ich bin sehr überrascht von Jorge, freue mich aber für ihn."

3. Maverick Vinales (Yamaha): "Heute war es sehr schwierig, das Motorrad zu fahren. Der erste Reifen im Qualifying hatte nicht genug Grip und ich bin gerutscht. Der zweite war aber gut und ich habe es in die erste Reihe geschafft. Das war das Ziel für heute. Morgen muss ich von Beginn an pushen."

4. Jack Miller (Ducati): "Leider waren die Bedingungen nicht ideal und ich konnte nicht vollen Vorteil auf meiner fliegenden Runde ziehen. Mit Platz 4 bin ich aber zufrieden, denn vergangene Woche gelang mir ein guter Start und ich konnte einige Positionen aufholen. Ich denke, dass ich das morgen wiederholen kann. Im Rennen selbst kann man aber nichts vorhersagen."

Jack Miller wurde bereits zum zweiten Mal in Katar seiner Favoritenrolle aus den Testfahrten nicht gerecht - Foto: LAT Images
Jack Miller wurde bereits zum zweiten Mal in Katar seiner Favoritenrolle aus den Testfahrten nicht gerechtFoto: LAT Images

5. Fabio Quartararo (Yamaha): "Ich bin zufrieden mit der zweiten Startreihe. Wir haben das Getriebe gewechselt, was meine Referenzpunkte für das Bremsen ein wenig verändert hat. Das hat in Q2 leider nicht geholfen, da ich viel zu früh gebremst habe. Ich denke aber, dass wir für morgen großes Potenzial haben und um den Sieg kämpfen können. Meine Pace ist großartig."

6. Francesco Bagnaia (Ducati): "Ich konnte den weichen Reifen leider nicht optimal nutzen, bin aber mit meinem 6. Rang zufrieden. Im 4. Training konnte ich auf gebrauchten Reifen gute Zeiten fahren und habe in den vergangenen Tagen auch viel an meinem Fahrstil gearbeitet. Damit will ich vor allem in der zweiten Rennhälfte konkurrenzfähiger werden. Ich denke, ich habe das Potenzial, wieder ein starkes Rennen zu zeigen."

7. Aleix Espargaro (Aprilia): "Ich bin grundsätzlich zufrieden mit unserer Arbeit an diesem Wochenende. Ich weiß aber nicht, was ich vom Rennen erwarten kann. Unsere Pace war konstant in etwa auf dem Niveau der Spitzenfahrer. ABer es ist ein bisschen enttäuschend, dass ich im Qualifying besser hätte sein können. Mit dem zweiten Reifen habe ich leider ein paar kleine Fehler gemacht."

8. Alex Rins (Suzuki): "Mir ist es heute schwergefallen, eine schnelle Runde zu fahren. Die Verhältnisse waren wirklich schlecht. Es war viel Sand auf der Strecke. Am Ende ist mir mit Platz acht zumindest eine bessere Startposition als in der vergangenen Woche gelungen. Deshalb glaube und hoffe ich, dass ich im Rennen noch konkurrenzfähiger sein und in der Spitzengruppe mitkämpfen kann. Ich bin bereit!"

9. Joan Mir (Suzuki): "Wir müssen weiterhin am Qualifying arbeiten. Da muss ich aktuell auf eine Art als normal fahren. Wenn ich für eine schnelle Runde pushe, fühlt sich das nicht natürlich an. Wenn ich längere Runs mit gleichmäßigen Rundenzeiten fahre, läuft es besser. Mit meiner Startposition bin ich aber nicht unzufrieden. Ich war sogar nah an der zweiten Reihe dran. Insgesamt war es also ein positiver Tag und ich bin glücklich, wie es gelaufen ist."

10. Franco Morbidelli (Petronas Yamaha): "Mein Gefühl hat sich seit dem ersten Rennen sehr verändert. Sogar zwei Trainings fühlen sich komlett anders an, obwohl wir am Motorrad nichts verändern. Wir verstehen noch nicht ganz, was da vor sich geht. Wenn mein Gefühl morgen aber so sein sollte wie heute im 4. Training, dann denke ich, dass ich um eine gute Position kämpfen kann."

11. Stefan Bradl (Repsol Honda): "Der Wind und der Sand waren heute ein großes Problem. Wir haben ein wenig darunter gelitten, vor allem über eine Runde, um in der Startaufstellung noch weiter nach vorne zu kommen. Der direkte Einzug ins Q2 hat uns sehr geholfen, unsere harte Arbeit von gestern hat sich heute sehr ausgezahlt. Im Qualifying war es trotzdem schwieriger, eine starke Rundenzeit zu fahren, da diese Strecke immer eine Herausforderung ist. Aber für morgen sieht unsere Renn-Pace besser aus."

12. Miguel Oliveira (KTM): "Ich freue mich, dass wir es in Q2 geschafft haben, aber die Strecke war für uns heute nicht im besten Zustand und wir hatten Probleme, den idealen Grip zu finden. Mir ist es schwergefallen, die Rundenzeiten vom Freitag zu wiederholen. In Q2 habe ich eine andere Abstimmung an meinem zweiten Motorrad ausprobiert und die war leider nicht ideal. Außerdem hat der Vorderreifen an der rechten Seite für Vibrationen gesorgt."

Miguel Oliveira war beim Qualifying in Katar der beste KTM-Pilot - Foto: LAT Images
Miguel Oliveira war beim Qualifying in Katar der beste KTM-PilotFoto: LAT Images

13. Luca Marini (Esponsorama Ducati): "Das war ein gutes Qualifying. Ich bin mit dem Tag zufrieden und hatte eine Menge Spaß. In FP4 haben wir eine Veränderung für das Rennen ausprobiert, um ein besseres Gefühl für die Front zu bekommen, aber wir haben das leider nicht ganz geschafft. Daraufhin sind wir zurück auf die Standardabstimmung gegangen und das war die richtige Entscheidung. Ich bin ein paar gute Runden gefahren, aber leider keine perfekte. Das hat mir den Einzug in Q2 gekostet."

14. Alex Marquez (LCR Honda): "Wir haben es nicht in Q2 geschafft und das ist schade. Ich glaube aber, dass wir morgen ein verrücktes Rennen sehen werden, da die Wetterprognose in etwa so wie heute aussieht. Da wir alle schon so lange hier sind und jeder die Bedingungen kennt, rechne ich auch mit einem sehr engen Rennen."

15. Pol Espargaro (Repsol Honda): "Wir verstehen noch nicht ganz, was heute geschehen ist. Der Reifen hat im ersten Versuch überhaupt nicht funktioniert und ich konnte erst auf dem zweiten eine RUndenzeit setzen. Leider habe ich durch einen Fehler dort aber ein paar Zehntel liegen lassen. Das ist alles sehr frustrierend."

16. Takaaki Nakagami (LCR Honda): "Der Wind hat das Handling der Bikes sehr schwierig gemacht. Ich bin ncht glücklich darüber, wo wir am Ende gelandet sind. Wir müssen uns morgen unbedingt verbessern. Ich werde im Rennen mein Bestes geben und hoffe auf einen guten Start und ein konstantes Rennen."

17. Danilo Petrucci (Tech 3 KTM): ""Insgesamt bin ich mit dem Gefühl auf dem Motorrad zufrieden. Wir haben uns ein bisschen verbessert, aber wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen. Ich denke, ich hätte auf meiner einzigen Runde schneller sein können, aber ich war komplett alleine und mit diesem Wind war es ziemlich schwierig. Trotzdem bin ich glücklich über die Fortschritte."

18. Brad Binder (KTM): "Das war nicht unbedingt der Samstag, den wir geplant hatten. Ich wollte es in Q2 schaffen, aber es war ein schwieriger Tag mit vielen unterschiedlichen Elementen: viel Wind und eine Menge Staub auf der Strecke. Wir haben im Training ein paar Dinge ausprobiert, die bei starkem Wind relativ gut wirkten, aber als es dann ruhiger wurde und ich für eine schnelle Rundenzeit gepusht habe, schien es plötzlich schwieriger zu werden. Der Sonntag ist unsere letzte Chance, Katar mit einem guten Gefühl zu verlassen."

19. Enea Bastianini (Esponsorama Ducati): Aussage folgt

20. Iker Lecuona (Tech 3 KTM): "Ich muss zugeben, dass ich nicht zufrieden bin. Offensichtlich sind wir wieder ziemlich weit hinten in der Startaufstellung. Mein Gefühl und auch unsere Pace mit dem Motorrad sind aber viel besser im Vergleich zur letzten Woche. Ich erwarte morgen ein gutes Rennen und ich weiß, dass ich in der Lage bin, um Punkte zu kämpfen."

21. Valentino Rossi (Petronas Yamaha): "Es war ein sehr schwieriger Tag, denn ich war zu keiner Zeit stark. Ich habe beim Beschleunigen einfach keinen Grip. Nach einigen Runden leidet meine Pace darunter. Im Qualifying habe ich mich auf neuen Reifen heute ohnehin nie wohlgefühlt. Vergangene Woche war ich zumindest in diesem Bereich stark, aber diesmal war ich einfach nicht schnell genug."

22. Lorenzo Savadori (Aprilia): "Am meisten Probleme hat mir heute der Wind bereitet. Im Qualifying war ich gut unterwegs, ehe ich eine halbe Sekunde in den letzten Kurven verloren habe. Ich habe noch nicht das volle Vertrauen in das Motorrad und der Wind hilft dann leider nicht gerade. Ich hoffe, dass mir morgen meine Schulter nicht allzu große Prbleme beretet."