1. Andrea Dovizioso (Ducati): "Es war ein perfektes Rennen und ein perfektes Wochenende. Wir haben gut gearbeitet. Wie ich erwartet habe, sind viele Fahrer im Rennen schnell gewesen. Wir haben aber alles super im Griff gehabt. Ich hatte keinen guten Start, aber ich bin ruhig geblieben und habe mir meinen Weg gebahnt. Ich habe mit den Reifen gehaushaltet. Am Ende mit Marc war es wieder eng, aber ich habe siegen können."

2. Marc Marquez (Repsol Honda): "Schon im ersten Rennen muss die Show weitergehen. Ich habe wirklich alles gegeben. Ich wusste vor dem Rennen, dass diese Strecke eine der schwersten für mich ist. Ich habe alles gegeben. Als Dovizioso so schnell war, hab ich einfach Gas gegeben und gepusht, was geht. Irgendwann werde ich ihn schon besiegen, aber heute war er besser. Ich freue mich über die 20 Punkte."

3. Valentino Rossi (Yamaha): "Ich bin so glücklich. Ich hätte mehr im Vergleich zum letzten Jahr erwartet. Ich fühle mich mit dem Bike jetzt besser. Ich weiß, dass Dovizioso und Marquez im Moment schneller sind, sie haben einfach etwas mehr. Als sie vorne waren, musste ich mehr pushen, damit ich den Anschluss an die Gruppe nicht verliere. Aber ich bin sehr zufrieden. Danke an mein Team und an Yamaha."

4. Cal Crutchlow (LCR Honda): "Ich bin zufrieden. Mein Ziel war zwar das Podium, aber zumindest habe ich heute Punkte geholt, was mir in den vergangenen zwei Jahren nicht gelungen ist. Mit dem neuen Motor sind wir konkurrenzfähiger, vor allem auf den Geraden. Leider habe ich den Anschluss an die Top-Drei verloren, als ich Zarco überholt habe. Sie haben sich etwas abgesetzt und ich hatte dann die genau gleiche Pace wie sie, konnte dadurch nicht mehr aufholen. Da habe ich beschlossen, die 13 Punkte nach Hause zu bringen."

5. Danilo Petrucci (Pramac Ducati): "Ich bin etwas hin- und hergerissen. Einerseits bin ich mit den Top-Five zufrieden, weil das heute mein Ziel war. Ich hatte aber ehrlich gesagt das Potenzial um auf das Podium zu fahren. Leider hat mich aber Pedrosa genau zu dem Zeitpunkt überholt, als die Top-Drei das Tempo angezogen haben. Der weiche Vorderreifen war vielleicht auch nicht die richtige Wahl."

6. Maverick Vinales (Yamaha): "Ich habe mich heute auf dem Bike gut gefühlt, viel besser als zuvor. Wir sind der Richtung gefolgt, die ich wollte und haben uns stark verbessert, vor allem was die Rennpace angeht. Wir haben jetzt ein gutes Motorrad und können uns jetzt darum kümmern, es mehr an meinen Fahrstil anzupassen."

Das Qualifying hat Maverick Vinales ein besseres Rennergebnis gekostet - Foto: Yamaha
Das Qualifying hat Maverick Vinales ein besseres Rennergebnis gekostetFoto: Yamaha

7. Dani Pedrosa (Repsol Honda): "Ich hatte heute einen guten Start und auch die ersten Kurven liefen gut. Der harte Vorderreifen war die richtige Wahl, weil ich hart bremsen und eine gute Pace halten konnte. Leider war das Gefühl am Hinterrad nicht so gut. Ich hatte viel Wheelspin, weshalb ich in einigen Kurven viel Zeit verloren habe. Ohne diese Probleme hätte ich um das Podium kämpfen können."

8. Johann Zarco (Tech3 Yamaha): "Das Rennen war gut. Aus der Pole Position zu starten war toll und eine gute Gelegenheit, mit den Spitzenfahrern zu kämpfen. Ich bin gut gestartet und habe die Führung behalten, denn ich wollte das Rennen anführen. In dieser Position habe ich mich dann auch sehr wohl gefühlt. Dann hatte ich aber plötzlich ein komisches Gefühl mit dem Vorderreifen. Als mich die anderen Jungs überholt haben, konnte ich nicht mehr gegenhalten. Ich bin ein paar Mal fast gestürzt. Platz acht ist also besser als gar nichts."

9. Andrea Iannone (Suzuki): "Wenn man das heutige Rennen mit dem aus dem Vorjahr vergleicht, haben wir uns verbessert. Das ist das Positive. Mit dem Ergebnis bin ich nicht wirklich zufrieden, aber auch nicht unglücklich. Mein Start war gut und ich konnte die Pace der Spitze fahren. Nach ein paar Runden habe ich aber das Vertrauen in die Front verloren, so wie gestern auch schon. Das lag aber wohl hauptsächlich an den Streckenbedingungen und ist somit kein großes Problem."

10. Jack Miller (Pramac Ducati): "Es war ein gutes Rennen, aber am Ende konnte ich nicht so pushen wie ich das wollte, weil ich mit dem Vorderreifen das Gefühl verloren habe, vor allem in den Rechtskurven. Mit den Top-Ten und unserer Arbeit an diesem Wochenende bin ich trotzdem zufrieden."

11. Tito Rabat (Avintia Ducati): "Ich bin mit unserem Saisonstart sehr glücklich. Es war ein Wochenende mit guten und schlechten Momenten, aber wir haben die Ruhe bewahrt. Am Start hatte ich ein paar Probleme und habe deshalb Positionen verloren, aber dann war meine Pace gut und ich konnte relativ einfach überholen. Am Ende war ich nur 15 Sekunden hinter dem Sieger, was ein neuer Rekord für mich in der MotoGP ist."

12. Franco Morbidelli (Marc VDS Honda): "Das ist ein besseres Ergebnis als ich erwartet hätte und ein sehr gutes erstes Rennen für mich. Mein Speed war gut, aber das Wichtigste war, dass ich das Rennen beenden und viel lernen konnte. Zu Beginn war ich mit Lorenzo und Vinales unterwegs - das war ein tolles Gefühl."

Franco Morbidelli beendete den Katar GP als bester Rookie - Foto: gp-photo.de/Ronny Lekl
Franco Morbidelli beendete den Katar GP als bester RookieFoto: gp-photo.de/Ronny Lekl

13. Alvaro Bautista (Angel Nieto Ducati): "Rang 13 ist normal nicht unser Ziel, aber wir sind eben nur von Startplatz 21 ins Rennen gegangen und ich habe so hart gekämpft, wie es mit dem Motorrad möglich war. Ich war am Ende nur 19 Sekunden hinter dem Sieger, obwohl ich in der ersten Runde schon sechs oder sieben Sekunden verloren habe. Das ist also nicht viel."

14. Hafizh Syahrin (Tech3 Yamaha): "Ich habe mein erstes MotoGP-Rennen in den Punkten beendet. Das ist mehr, als ich mir vorgenommen habe. Mit viel Motivation und Konzentration war es aber möglich. Ich war im Rennen etwas nervös, denn ich wollte keine Fehler machen und im Kies landen. Ich muss noch viel lernen, etwa was die Elektronik angeht. Auf jeden Fall werde ich hart trainieren um in Zukunft noch besser vorbereitet zu sein und die anderen Fahrer herausfordern zu können."

15. Karel Abraham (Angel Nieto Ducati): "Mit dem geholten Punkt bin ich zufrieden, aber es ärgert mich, dass wir nicht mehr erreicht haben. Das war nämlich möglich. Mein Start war gut und ich konnte einige Plätze gutmachen. Dann hatte aber leider Syahrin einen Wackler vor mir und als ich ihm ausgewichen bin, haben mich viele Fahrer überholt. Die Top-Ten wären möglich gewesen."

16. Tom Lüthi (Marc VDS Honda): "Ich habe gemischte Gefühle. Auch wenn ich keine Punkte geholt habe, ist Rang 16 in meinem ersten Rennen in gutes Ergebnis und ich bin näher dran als ich das nach den Wintertestfahrten erwartet habe. Im Rennen hatte ich leider Bremsprobleme und bin ein paar Mal weit gegangen - da habe ich viel Zeit verloren."

17. Takaaki Nakagami (LCR Honda): "Mit meiner Leistung im Qualifying und Rennen bin ich nicht ganz zufrieden. Zumindest habe ich das Rennen beendet und konnte einige Dinge über die MotoGP verstehen."

18. Bradley Smith (KTM): "Mit dem Start war ich sehr zufrieden. Ich war aggressiv, habe einige Positionen gutgemacht und lag in den Punkten. In den ersten zehn Runden hat alles gut funktioniert, dann habe ich aber Probleme mit dem Vorderreifen bekommen. Ich hatte extremes Untersteuern. Das war neu für mich. In den Tests ist das nie passiert. Das war leider etwas frustrierend."

Für Bradley Smith lief es in Katar nicht optimal - Foto: KTM
Für Bradley Smith lief es in Katar nicht optimalFoto: KTM

19. Aleix Espargaro (Aprilia): "Trotz des Resultats bin ich zufrieden damit, wie ich das Rennen angelegt habe. Ich habe 100 Prozent gegeben und ein sehr konservatives Mapping verwendet, um eine gute Pace halten zu können. Am Ende wollte ich dann auf eine aggressivere Einstellung wechseln, aber das war leider nicht möglich. Ich hatte dann auch noch Probleme mit der Benzinzufuhr, was mir viele Positionen gekostet hat. Rang neun wäre möglich gewesen."

20. Scott Redding (Aprilia): "Mit diesem Rennen kann ich nicht zufrieden sein. Ich hatte vom Start weg kaum Grip. Das hat sich erst am Ende geändert, wo ich dann auch in der letzten Runde meine beste Zeit fahren konnte. Ich verstehe aber nicht warum. Wir hatten diese Probleme in den Tests nie."

21. Xavier Simeon (Avintia Ducati): "Wenn man als Letzter startet, ist es schwierig, sich ein Ziel für das Rennen zu setzen. Bei den Wintertests konnte ich nie eine komplette Rennsimulation fahren, also war das mein absolut erstes Rennen in diesem Sinne. Insgesamt bin ich zufrieden, denn ich konnte mich ständig steigern und meine schnellste Zeit in Runde 19 fahren. Das ist positiv."

DNF Pol Espargaro (KTM):"Wir hatten leider dasselbe Elektronikproblem wie schon am Samstag. Das hat uns zum Aufhören gezwungen. So etwas ist einfach Pech. Im Rennen habe ich mich eigentlich okay gefühlt. Ich habe um Platz 13 gekämpft und hätte mit rund 20 Sekunden Rückstand im Ziel sein können. Wenn man bedenkt, wie das Wochenende gelaufen ist und was wir jetzt am Ende schaffen hätten können, ist es nicht schlecht."

DNF Alex Rins (Suzuki): "Ich hatte etwas Pech, aber es war dennoch ein großartiges Wochenende. Das Rennen war ganz gut. Ich hatte nicht den besten Start, habe mich dann aber hinter Dovizioso wirklich super gefühlt. Auf den Geraden war es schwierig für mich, mit den anderen Fahrern zu kämpfen. Als ich mich gegen Petrucci verteidigen wollte, bin ich dann gestürzt. Ich habe dennoch viel für die Zukunft gelernt."

DNF Jorge Lorenzo (Ducati): "Heute wäre alles möglich gewesen. Viele Fahrer hatten ungefähr dieselbe Pace. Zum Glück für mich sind sie am Anfang schneller gewesen als ich und sind dann langsamer geworden. Bei mir war es das Gegenteil, ich bin immer schneller geworden. Es war das erste Mal, dass ich mich in der zweiten Hälfte des Rennens mit der Ducati gut gefühlt habe. Aber ich konnte es aufgrund des Crashs nicht ausbauen. Ich habe Miller schnell überholt, genauso wie Iannone und habe auf die Führungsgruppe aufgeholt. Ich weiß nicht, ob es einfach Pech war. Hoffentlich war es nur das."