Die Sportwagen-Saison 2015 ist eröffnet. Mit dem 24-Stunden-Rennen in Dubai fand das erste Langstreckenrennen des neuen Jahres statt. Black Falcon dominierte das Geschehen in der Wüste und sicherte sich mit Abdulaziz Al Faisal, Hubert Haupt, Yelmer Buurman und Oliver Webb einen verdienten Sieg. Motorsport-Magazin.com fasst die Stimmen der Piloten zusammen.

Yelmer Buurman, Sieger: "Wir hatten ein problemloses Rennen, es gab keinerlei Kollisionen mit anderen Fahrzeugen und unser Auto fuhr einfach perfekt. Mit so vielen Autos auf der Strecke muss man natürlich aufpassen, um Kollisionen zu vermeiden und muss man Überholmanöver sorgfältig planen."

"Die Entscheidung des Teams, bereits während der ersten 'Code-60' einen Boxenstopp zu machen, war goldrichtig und half uns, die Spitze zu übernehmen. Danke an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Einen besseren Saisonstart hätten wir uns nicht wünschen können!"

Hubert Haupt: "Ich freue mich unheimlich über meinen ersten Sieg hier in Dubai. Wir hatten ein rundum perfektes Rennen und konnten uns zum Glück aus allen Kollisionen heraushalten. Der SLS lief problemlos wie ein Uhrwerk. Das ganze Team hat einen super Job gemacht, der eigentlich den Doppelsieg verdient gehabt hätte. Aber das Jahr ist ja noch jung..."

Ram Racing belegte die zweite Position - Foto: Creventic
Ram Racing belegte die zweite PositionFoto: Creventic

Sean Paul Breslin, Teammanager Black Falcon: "Wir sind sehr glücklich, denn der dritte Gesamtsieg in Dubai ist ein grandioser Erfolg für unser Team. Leider mussten wir das Schwesterfahrzeug nach einem Unfall bereits sehr früh abstellen. Trotzdem überwiegt die Freude über diesen Sieg, den wir uns wirklich verdient haben."

Thomas Jäger, Platz 2: "Es hat sehr viel Spaß gemacht, für das neue AMG Kundensportteam Ram Racing anzutreten. Für die Mannschaft war das der erste Einsatz mit dem SLS AMG GT3 und alle haben einen tollen Job gemacht. Die Freude im Team über den zweiten Platz ist riesig. Mein Glückwunsch an Black Falcon für ihren dritten Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen in Dubai."

Stefan Mücke, Platz 4: "Wir haben den angestrebten Podestplatz [in der Klasse] erreicht, darüber freue ich mich sehr. Unser Auto hatte einen prima Speed. Allerdings hatten wir am frühen Morgen Probleme an der Radnabe, weshalb wir zweimal zur Reparatur in die Box mussten. Das hat uns den möglichen zweiten Platz gekostet. Insgesamt ein guter Start für mich in die Saison."

Klaus Bachler, Platz 11: "In Anbetracht der Ereignisse kann man mit dem Ergebnis zufrieden sein. Mir ist in der Anfangsphase ein Konkurrent voll in die Seite gekracht. Wir haben danach nicht nur viel Zeit verloren, sondern konnten auch nicht alles reparieren, hatten danach knapp 23 Stunden mit Problemen mit der Spur zu kämpfen. Das war schon sehr schwierig. So gesehen ist das Podium noch ein halbwegs versöhnlicher Ausklang. Aber ohne die beiden Zwischenfälle wäre weit mehr möglich gewesen."