Luca Filippi hat im finalen Qualifying der GP2 Asia Saison 2009/2010 die beste Leistung gezeigt und sich die Pole-Position für das letzte Hauptrennen gesichert. Auf dem Sakhir International Circuit in Bahrain benötigte der Italiener für seine beste Runde lediglich 2:07.087 Minuten. Hinter dem Italiener reihte sich Charles Pic aus dem Rennstall Arden International ein. Der Franzose war auf der schnellsten seiner insgesamt zwölf Runden nur 0,091 Sekunden langsamer als Filippi.

Die zweite Startreihe wird am morgigen Samstag von den Piloten aus dem Team von Paul Jackson besetzt. Oliver Turvey war in 2:07.237 Minuten nur einen Wimpernschlag schneller unterwegs als sein iSport-Teamkollege Davide Valsecchi, der bereits seit zwei Rennen als Meister der Asia-Serie feststeht und somit ganz entspannt in die beiden letzten Läufe gehen kann.

Auf den Plätzen fünf bis zehn zeigte sich das Feld der Nachwuchsfahrer bunt gemischt. Jedes der Top-Teams hat es geschafft, einen Fahrer unter den Top-10 zu platzieren. Die beiden GP2-Routiniers Alvaro Parente und Javier Villa schafften es in die dritte Startreihe, dahinter steht Rookie Jules Bianchi auf Platz sieben. Alexander Rossi, ein weiterer Neuling im Fahrerfeld, kam auf den zehnten Rang.

Aus deutschsprachiger Sicht verlief das Qualifying in Bahrain nicht gerade berauschend. Fabio Leimer aus der Schweiz kam nicht über die zwölfte Position hinaus, der Deutsche Christian Vietoris wurde sogar nur auf Platz 15 gewertet.