Eigentlich sollte das zweite Rennwochenende der GP2 Asia schon heute mit dem Training und der Qualifikation beginnen, doch stattdessen bekommen alle Fahrer und Teams noch einen Tag frei. Die Ursache für die Verschiebung der beiden Sessions auf den morgigen Freitag hat es so wohl auch noch nicht gegeben.

Die Rettungskräfte und Ärzte, die während der Rennaktivitäten vor Ort sind, um im Ernstfall möglichst schnell helfen zu können, sind vom Saphir International Circuit in die Krankenhäuser von Manama gerufen worden, um dort bei Notfällen helfen zu können.

Um die Gesundheit der Fahrer nicht aufs Spiel zu setzen, haben sich die Organisatoren der GP2 Asia entschieden, den Zeitplan etwas kompakter zu gestaltet. Am Freitag finden Training, Qualifying und Hauptrennen direkt hintereinander statt, am Samstag folgt dann wie geplant das zweite Rennen.

FIA-Präsident Jean Todt spielte die angespannte Situation derweil herunter. "Ich versuche solche Geschichten nicht überzubewerten", sagte er dem Irish Independent. "Natürlich richtet sich das Hauptaugenmerk der FIA auf die Sicherheit - sowohl was die Rennautos betrifft, als auch Straßenfahrzeuge und ganz allgemein die Sicherheit innerhalb unserer Organisation. Das ist unser Anspruch, aber im Moment gibt es noch keinen Grund sich unnötig Sorgen zu machen", sagte der Franzose vor dem Hintergrund der Unruhen in Bahrain.