Romain Grosjean kennt sich in der GP2 Serie bestens aus, doch auch er muss sich in diesem Jahr auf ein neues Auto einschießen. Bei den ersten beiden Testtagen in Abu Dhabi klappte das schon recht gut, am ersten Tag fuhr der Franzose sogar die schnellste Rundenzeit auf dem Yas Marina Circuit. Nach dem zweiten Tag ärgerte er sich dagegen, dass es nicht für mehr als den siebten Platz reichte.

"Es ist schon ein wenig frustrierend, dass wir am Ende der Session nicht mehr angreifen konnten, weil es eine rote Flagge gab", so Grosjean. "Ohne den vorzeitigen Abbruch hätte ich wie am Vortag die schnelle Runde fahren können. Ich bin sehr zuversichtlich, denn das Auto reagiert gut und die Geschwindigkeit ist da."

Noch mehr lernen muss Pal Verhaug, der aus der GP3 Serie in die GP2 aufgestiegen ist und in der nächsten Woche sein erstes Rennen absolvieren wird. "Ich bin schon etwas enttäuscht, dass ich auf den neuen Reifen am Nachmittag keine bessere Zeit mehr fahren konnte", berichtet Verhaug, der deutlich hinter seinem erfahrenen Teamkollegen zurück blieb.

"Ich hätte es vielleicht auf die 15. Position schaffen können und wäre damit besser gewesen als am Mittwoch. Insgesamt bin ich sehr zufrieden, ich lerne und ich spüre den Fortschritt", so der Norweger.

Auch Dams-Teamchef Loic David zeigte sich nach den ersten beiden Testtagen vor dem Saisonstart zufrieden. "Wir konnten einige interessante Erkenntnisse gewinnen, vor allem für das Basis-Setup. Die Bestzeit von Romain hat uns sehr erfreut. Sie zeigt, dass wir in die richtige Richtung unterwegs sind."