+++ Rennbericht Valencia ePrix +++

17:46 Uhr
Abt-Meinung
Der ehemalige Formel-E-Fahrer und heutige TV-Kommentator Daniel Abt ist besorgt, dass von dem ereignisreichen Rennen lediglich die Geschehnisse am Ende in den Köpfen der Menschen hängen bleiben werden. Auf Twitter schreibt er: "Das traurigste an dieser Geschichte ist, dass ein absolut tolles Rennen durch eine einzige Runde zersört wurde und nur an das wird man sich erinnern."

17:41 Uhr
Stehaufmann Vandoorne
Stoffel Vandoorne kämpfte sich nach der verlorenen Pole Position wieder zurück in die Spitzengruppe. "Wir hatten unsere Hausaufgaben gemacht und wussten, dass eine kleine Chance besteht, dass es passieren kann, dass wir für die letzten zwei Runden sehr geringe Energie-Targets haben würden", erklärte der Belgier. "Ich glaube, am Ende habe ich innerhalb einer Runde 15 Autos überholt. Auch, wenn es sich nicht so anfühlte, als ob wir wirklich überholt hätten. Wir hatten einfach mehr Energie. Das war wohl eines der größten Comebacks in der Formel E."

17:39 Uhr
Müller glücklich im eigenen Auto
Nico Müller war einer der großen Profiteure der chaotischen Schlussphase. Er lag beim Restart auf Platz zwölf. "Das war eine sehr komische letzte Runde, so etwas habe ich noch nie zuvor erlebt", sagte der Schweizer. "Aber es war positiv, weil ich da lieber in meinem eigenen Auto saß als in einem von denen, die versucht haben, ins Ziel zu schleichen. Das ist die Unvorhersehbarkeit der Formel E und das macht sie so spannend."

17:36 Uhr
De Vries überrascht
Erst in der letzten Runde übernahm Nyck de Vries die Führung. Er bekam vom Durcheinander hinter ihm nicht viel mit: "Beim letzten Safety Car war etwas unklar, ob noch eine oder zwei Runden zu fahren sein würden. Wir hatten erwartet, dass Antonio deutlich langsamer fährt, sodass nur noch eine Runde mit einem hohen Energie-Ziel übrig bleibt. Es stellte sich aber heraus, dass er zu früh loslegte und es waren noch zwei Runden zu fahren. Mir wurde gesagt, dass ich mein Energie-Ziel einhalten soll. In der letzten Runde verschwand plötzlich jeder hinter mir."

16:58 Uhr
Di Grassi holt Punkte
Lucas di Grassi erlebte nach einem Teilwechsel vor dem Rennstart eine echte Achterbahn der Gefühle, wie der Audi-Pilot beschreibt: "Ein unglückliches Rennen für uns. Am Anfang haben wir eine Strafe kassiert und sind dann vom letzten bis auf den zwölften Platz nach vorne gefahren. Nach dem verrückten Finish war ich Zehnter. Sehr unglücklich und frustrierend, wir hätten auch locker auf dem Podium stehen können."

16:50 Uhr
Audi klärt auf
Am Sat.1-Mikrofron erklärte Abt-Technikchef Florian Modlinger, weshalb Rast die Aufholjagd am Ende starten konnte. "Wir hatten eine sehr späte Safety-Car-Phase. Da kann die FIA entscheiden, ob pro Minuten eine kWh abgezogen wird. Darauf haben wir gewartet. Dann wird die Energie, die man zur Verfügung hat, sehr gering. Da wir mehr eingespart hatten als andere, hatten wir relativ gesehen mehr Energie zur Verfügung. Deswegen war auch der Geschwindigkeitsunterschied so groß. Wir konnten wesentlich schneller fahren als andere. Aber es hat jeden getroffen. Keiner konnte in der letzten Runde die volle Pace zeigen. Die Letzte volle Safety-Car-Runde war 2:30 Minuten. Die allerletzte Safety-Car-Runde war deutlich schneller. Das ganze Feld war dann 30 Sekunden vor Ende auf Start-/Ziel. Damit waren es zwei statt einer Runde."

16:30 Uhr
So kam Rast nach vorne
Rene Rast hat sich in der letzten Runde auf Platz fünf nach vorne gekämpft. "Ich hatte für die letzte Runde noch eine kWh übrig", sagte er bei Sat.1. "Lucas war direkt vor mir und ich wusste nicht, ob er genauso viel Energie hat. Ich wusste nicht, wie weit ich mit einer kWh komme. Sowas haben wir ja nie trainiert. Ich glaube, es gibt für uns noch Einiges aufzuholen. Vor allem im Regen hatten wir zu kämpfen. Die Pace ist auf eine Runde im Trockenen noch ausbaufähig. Wenn das Rennen im Trockenen gewesen wäre, hätten wir vorne mitfahren können."

16:17 Uhr
Felix da Costa ist sprachlos
Antonio Felix da Costa hatte den Sieg vor Augen, ehe er ihm in der letzten Runde die Energie ausging. "Ich kann nicht erklären, was passiert ist", sagte er bei Sat.1. "Ich wusste, dass er [Nyxk de Vries] ein bisschen mehr Energie hat und ich ihn möglicherweise vorbeilassen musste. Es gab einige Sachen, die wir beim Energiemanagement besser hätten machen können. Eine Runde vor Schluss bekam ich die Anweisung, dass ich Energie einsparen soll. Ich wusste, dass ich das Ziel nicht erreichen würde. Ich bin immer noch sprachlos. Wir müssen verstehen, was passiert ist. Der Renndirektor hat die Energie zwei Runden vor dem Ende stark begrenzt. Ich bin noch nie so langsam gefahren und habe das Ziel am Ende doch nicht gesehen."

16:06 Uhr
Das Ergebnis
Das war ein Durcheinander. Auf den offiziellen Zeitenbildschirmen wurde zwischenzeitlich ein falsches Ergebnis angezeigt, das Oliver Rowland auf Platz zwei zeigte. Aber Nico Müller hat das Rennen auf P2 beendet. Hinter ihm landete Stoffel Vandoorne, der die Pole Position nach der Qualifikation verloren hat. Nur zwölf Fahrer kamen ins Ziel.

Ergebnis Valencia ePrix

1 de Vries (Mercedes)
2 Müller (Dragon) +13.1
3 Vandoorne (Mercedes) +24.8
4 Cassidy (Virgin) +36.9
5 Rast (Audi) +51.6
6 Frijns (Virgin) +52.9
7 Felix da Costa (Techeetah) +1:09.5
8 Lynn (Mahindra) +1:33.4
9 Bird (Jaguar) +1:36.0
10 di Grassi (Audi) +2:11.9
11 Dennis (BMW) +3:07.0
12 Vergne (Techeetah) +4:19.5

ausgeschieden
Turvey (NIO)
Blomqvist (NIO)
Nato (Venturi)
Mortara (Venturi)
Wehrlein (Porsche)
Lotterer (Porsche)
Evans (Jaguar)
Sette Camara (Dragon)
Günther (BMW)
Buemi (Nissan)
Rowland (Nissan)
Sims (Mahindra)

15:52 Uhr
De Vries gewinnt
Die letzte Runde war eine absolute Schleichfahrt! Es gwinnt Nyck de Vries.

15:50 Uhr
Energie fehlt
Vielen Fahrern scheint in der letzten runde die Energie auszugehen. Das bringt einiges durcheinander.

15:45 Uhr
🟩 Restart - 1 Minute
Noch verbleiben zwei Minuten auf Uhr. Das Rennen wird wieder freigegeben.

15:45 Uhr
🟨 SC - Wehrlein Aus
Auch Lotterers Teamkollege Pascal Wehrlein ist jetzt ausgeschieden. Er stellt das Auto in der Box ab.

15:43 Uhr
🟨 SC - Lotterer im Kies
Wieder ist Andre Lotterer in einen Zwischenfall involviert, dieses Mal mit Edoardo Mortara. De Porsche-Fahrer bleibt stecken. Wieder rückt das Safety Car aus.

15:42 Uhr
Stand nach 19 Runden
1 Felix da Costa (Techeetah) 2 de Vries (Mercedes) +1.3
3 Sims (Mahindra) +2.0
4 Rowland (Nissan) +3.6
5 Frijns (Virgin) +4.6
6 Lynn (Mahindra) +5.4
7 Cassidy (Virgin) +6.6
8 Bird (Jaguar) +7.4
9 Nato (Venturi) +9.7
10 Dennis (BMW) +10.4

15:38 Uhr
Der nächste Restart
Es geht wieder weiter mit dem Rennen. Der führende Antonio Felix da Costa ist einer der wenigen Piloten, die einmal ihren Attack Mode nutzen müssen.

15:38 Uhr
🟩 Der nächste Restart
Es geht wieder weiter mit dem Rennen. Der führende Antonio Felix da Costa ist einer der wenigen Piloten, die einmal ihren Attack Mode nutzen müssen.

15:35 Uhr
🟨 SC - Sergio Sette Camara im Kies
Sergio Sette Camara rutscht ins Kiesbett und bleibt stehen. Erneute Safety-Car-Phase.

15:29 Uhr
🟩 Restart
Das Rennen geht weiter. Es führt Antonio Felix da Costa, vor Nyck de Vries und dem Mahindra-Duo, Alex Lynn/Alex Sims.

15:26 Uhr
🟨 SC - Fanboost
Jetzt steht fest, welche Fahrer den Fanboost erhalten. Es sind Stoffel Vandoorne, Antonio Felix da Costa, Nick Cassidy, Lucas di Grassi und Sam Bird.

15:25 Uhr
🟨 SC - Günther im Kies
Maximilian Günther rutscht ins Kiesbett. Die Rennleitung schickt das Safety Car auf die Strecke.

15:21 Uhr
Top-10 nach 8 Runden
1 Felix da Costa (Techeetah)
2 de Vries (Mercedes) +2.5
3 Lynn (Mahindra) +4.7
4 Günther (BMW) +5.5
5 Rowland (Nissan) +6.5
6 Sims (Mahindra) +7.9
7 Nato (Venturi) +9.0
8 Wehrlein (Porsche) +10.0
9 Cassidy (Virgin) +10.7
10 Mortara (Venturi) +11.4

15:19 Uhr
Strafe für Lotterer
Wegen des vorherigen Zwischenfalls mit Sebastien Buemi wird gegen Andre Lotterer eine Durchfahrtsstrafe verhängt.

15:18 Uhr
Viel Action
Während Max Günther den zweiten Platz an Alex Lynn verliert, rutschen Rene Rast und Nico Müller gleichzeitig ins Kies. Der Ursprung der Situation ist nicht klar.

15:13 Uhr
🟩 Strecke frei
Die Strecke ist wieder frei. Das Rennen geht unter grün weiter.

15:11 Uhr
🟨 Safety Car
Im Zuge des Zwischenfalls rückt nun das Safety Car aus. Das gibt Lucas di Grassi und Nico Müller die Gelegenheit, wieder aufzuschließen. Sie mussten bereits Strafen ableisten. Gegen di Grassi wurde wegen eines Getriebewechsels eine 10-Sekunden-Stop-&-Go-Strafe ausgesprochen. Nico Müller erhielt wegen eines technischen Vergehens eine Drive-Through-Strafe.

15:09 Uhr
🟨 Full Course Yellow
Das Rennen ist wieder eingefroeren. Rennleiter Scot Elkins spricht eine Full Course Yellow aus. Der Auslöser ist Sebastien Buemi, der von Andre Lotterer umgedreht wird und im Kiesbett stecken bleibt.

15:07 Uhr
Rennen freigegeben
Jetzt ist das Safety Car in die Box abgebogen und das Rennen freigegeben. In den ersten Kurven bleiben die Positionen unverändert.

15:03 Uhr
Rennstart
Der Start hinter dem Safety Car ist reichlich unspektakulär. Aber das Rennen läuft. Die Renndistanz von 45 Minuten + 1 Runde tickt herunter.

14:56 Uhr
Vandoorne zur verlorenen Pole
Statt von Platz eins wird Stoffel Vandoorne vom 24. Startplatz losfahren. "Es gab einen Fehler im Wagenpass", sagte der Belgier am Sat.1-Mikro. "Das ist leider sehr frustrierend für mich. Wir hatten eine gute Gelegenheit, viele Punkte zu holen. Aber wir haben ein langes Rennen vor uns und mit dem Regen haben sich jetzt die Bedingungen verändert."

14:54 Uhr
Wieder Safety-Car-Start
Wie vor zwei Wochen in Rom hat sich wieder Regen über der Strecke breit gemacht. Und wieder wird das Feld hinter dem Safety Car starten. Aktuell ist es in Valencia 14 Grad Celsius warm, die Strecke ist 15 Grad Celsius warm.

14:41 Uhr
Zwei Mal Attack Mode
Beim Rennen müssen die Fahrer den Attack Mode zwei Mal den Attack Mode nutzen. Die zusätzliche Leistung steht ihnen dann vier Minuten lang zur Verfügung. Die Teams rechnen mit einem Zeitverlust beim Überfahren der Kontaktschleifen von 1.6 Sekunden.

14:27 Uhr
VANDOORNE VERLIERT POLE POSITION
Stoffel Vandoorne verliert seine Pole Position. Wegen eines technischen Vergehens wurden dem Mercedes-Piloten im Nachgang sämtliche Rundenzeiten aus dem Qualifying gestrichen, sodass er das heutige Rennen vom letzten Startplatz in Angriff nehmen muss. Wie die FIA nach dem Qualifying am Samstagmittag mitteilte, habe die Nummer eines am Fahrzeug montierten Reifens nicht der im technischen Pass entsprochen.

12:42 Uhr
Günther über P3
Max Günther hat in den beiden Freien Trainings am Vormittag starke Leistungen gezeigt. Er wird aus der zweiten Reihe in das heutige Rennen starten. "Ich bin in jedem Fall zufrieden. Wir sind in einer richtigen guten Ausgangslage mit Platz drei nach der Strafe für Nyck", sagte er bei Sat.1. "Natürlich war die Pole Position unser Ziel. Aber es hat nicht alles zusammengepasst in der Super-Pole. Es ist sehr sehr sensibel, wenn du das Auto für die Gruppenphase abstimmt, wie es sich dann in der Super-Pole anfühlt."

12:36 Uhr
De Vries hofft auf Rennstrategie
Nach seiner Startplatzversetzung um fünf Positionen wird Nyck de Vries von der achten Position in das erste Rennen in Valencia starten. "Wir wollten soweit vorne sein wie möglich, um den Schaden zu minimieren", erklärte der Niederländer bei Sat.1. "Wir haben es so gerade in die Super-Pole geschafft. Ich habe in meiner Quali-Runde einen kleinen Fehler gemacht. Die Runde in der Super-Pole war solide. Jeder wieß, dass es ein schwieriges Rennen sein wird mit dem Windschatten und dem Energiemanagement. Du musst einfach da sein, um die Chance nutzen zu können."

12:33 Uhr
Felix da Costa zurück in Startreihe eins
Mit Startplatz zwei hat Antonio Felix da Costa das beste Qualifying-Ergebnis des Jahres eingefahren. Damit ist der amtierende Meister zufrieden. "Die Saison ist nicht so gestartet wie wir es wollten", sagte er bei Sat.1. "Hier und da waren ein paar kleine Sachen. Aber die Pace war immer da. Es ist gut, jetzt alles zusammenzubringen. Wir kämpfen uns jetzt zurück. Es ist eine Strecke, auf der man gut überholen kann. Es werden sich viele Fahrer nach vorne kämpfen und wir werden viel Action erleben."

12:19 Uhr
Vandoorne befürchtet Nachteil durch Pole Position
Stoffel Vandoorne hat sich die vierte Pole Position seiner Formel-E-Karriere geholt und die Zweite in dieser Saison. Es ist gut, zurück auf der Pole Position zu sein. Wir waren den ganzen Tag konkurrenzfähig und auch in der Gruppenphase stark. In der Super-Pole habe ich dann alles zusammengebracht", sagte der Belgier bei Sat.1. Der erste Startplatz könnte für ihn zum Nachteil werden. "Ich bin mir nicht sicher, ob es das beste auf dieser Strecke ist, von der Pole Position zu starten. Wenn du hinter einem anderen Fahrzeug bist, ist es sehr einfach, Energie zu sparen. Wir müssen uns genau anschauen, wie wir das Rennen taktisch angehen."

11:56 Uhr
Vandoorne bleibt auf Pole
Alex Lynn schafft es nicht, Vandoornes Bestzeit zu unterbieten. Er beendet die Super-Pole auf Platz fünf.

Valencia ePrix 2021 Qualifying

1 Vandoorne (Mercedes) 1:26.494
2 Felix da Costa (Techeetah) 1:26.522
3 de Vries (Mercedes) 1:26.730 (+5 Startplatzstrafe)
4 Günther (BMW) 1:26.943
5 Lynn (Mahindra) 1:27.022
6 Buemi (Nissan) 1:27.053
7 Lotterer (Porsche) 1:26.933
8 Nato (Venturi) 1:26.979
9 Rowland (Nissan) 1:27.002
10 Wehrlein (Porsche) 1:27.008
11 Cassidy (Virgin) 1:27.072
12 Sims (Mahindra) 1:27.109
13 Vergne (Techeetah) 1:27.157
14 Dennis (BMW) 1:27.177
15 Rast (Audi) 1:27.290
16 Frijns (Virgin) 1:27.317
17 Mortara (Venturi) 1:27.338
18 Evans (Jaguar) 1:27.442
19 Sette Camara (Dragon) 1:27.456
20 Blomqvist (NIO) 1:27.481
21 Bird (Jaguar) 1:27.619
22 di Grassi (Audi) 1:27.634
23 Müller (Dragon) 1:27.644
24 Turvey (NIO) 1:28.524

11:52 Uhr
Vandoorne auf P1
Stoffel Vandoorne ist einen Wimpernschlag besser als Antonio Felix da Costa. Er unterbietet die Bestzeit des Techeetah-Fahrers um 0.028 Sekunden. Nur Alex Lynn kann ihm P1 noch stretig machen.

11:50 Uhr
Günther verpasst Bestzeit
BMW-Fahrer Max Günther fährt zunächst auf Platz drei. Er ist wie Buemi nach kleinen Fahrfehlern langsamer als in der vorherigen Qualifikation.

11:47 Uhr
Felix da Costa mit vorübergehender Pole Position
Antonio Felix da Costa zeigt eine starke Runde. Er unterbietet die bisherige Bestzeit um mehr als 0.2 Sekunden. Noch folgen drei Fahrer. Max Günther ist als Nächstes dran.

11:45 Uhr
Buemi auf P2
Sebastien Buemi kommt nicht an de Vries' Zeit heran. Er hat im letzten Sektor einen Fehler gemacht und ist 0.323 Sekunden langsamer als der Mercedes-Fahrer.

11:40 Uhr
De Vries schneller unterwegs
Nyck de Vries fährt eine 1:26.730 Minuten. Damit ist er knapp zwei Zehntelsekunden schneller als in der Gruppenphase der Qualifikation. Als Verursacher der Kollision beim zweiten Rom ePrix wird er in der Startaufstellung allerdings um fünf Positionen nach hinten versetzt.

11:35 Uhr
Reihenfolge in der Super-Pole
Um 11:37 Uhr beginnt die Super-Pole. De Vries wird als Sechster den Anfang machen. Es folgen Buemi, Felix da Costa, Günther, Vandoorne und Lynn. Es haben Fahrer aus allen vier Gruppen den Sprung in die Super-Pole geschafft.

11:34 Uhr
Rast mit Fahrzeugbalance unzufrieden
Rene Rast beendet das Qualifying auf Platz 15. Damit ist er zwar besser als sein Audi-Teamkollege Lucas di Grassi (P22), aber trotzdem nicht zufrieden. "Wir tun uns heute sehr schwer auf eine Runde", sagt er bei Sat.1. "Die Runde hat sich gut angefühlt, aber es fehlt einfach ein bisschen Pace. Im Rennen sind wir stark, aber auf eine Runde fehlt noch etwas. Im ersten Sektor war ich auf Platz zwei und im Letzten auch. Die beiden Sektoren passen. Aber im zweiten Sektor habe ich im winkligen Teil eine halbe Sekunde verloren. Ich hatte Untersteuern in Kurve acht. Das Auto hat einfach gerades geschoben."

11:31 Uhr
Lynn mit Bestzeit
Alexander Lynn hat am Ende doch noch Stoffel Vandoorne von der Spitzenposition verdrängt. Er war 0.040 Sekunden schneller als der Mercedes-Fahrer. Neben den ersten beiden Fahrer ziehen Max Günther, Antonio Felix da Costa, Sebastien Buemi und Nyck de Vries in die Super-Pole ein. Die Top-5 sind durch nicht einmal eine Zehntelsekunde getrennt.

Valencia ePrix 2021 Qualifying

1 Lynn (Mahindra) 1:26.799
2 Vandoorne (Mercedes) 1:26.839
3 Günther (BMW) 1:26.868
4 Felix da Costa (Techeetah) 1:26.870
5 Buemi (Nissan) 1:26.876
6 de Vries (Mercedes) 1:26.914
7 Lotterer (Porsche) 1:26.933
8 Nato (Venturi) 1:26.979
9 Rowland (Nissan) 1:27.002
10 Wehrlein (Porsche) 1:27.008
11 Cassidy (Virgin) 1:27.072
12 Sims (Mahindra) 1:27.109
13 Vergne (Techeetah) 1:27.157
14 Dennis (BMW) 1:27.177
15 Rast (Audi) 1:27.290
16 Frijns (Virgin) 1:27.317
17 Mortara (Venturi) 1:27.338
18 Evans (Jaguar) 1:27.442
19 Sette Camara (Dragon) 1:27.456
20 Blomqvist (NIO) 1:27.481
21 Bird (Jaguar) 1:27.619
22 di Grassi (Audi) 1:27.634
23 Müller (Dragon) 1:27.644
24 Turvey (NIO) 1:28.524

11:24 Uhr
Das sagt Vandoorne
Nach drei Gruppen liegt Stoffel Vandoorne in Führung und hat damit gute Chancen auf die Super-Pole. "Valencia ist eine permanente Rennstrecke. Die Kurven sind offener und bieten größere Auslaufzonen. Das ist eine ganz andere Art zu fahren", sagt der Mercedes-Fahrer bei Sat.1. "Selbst wenn du Fehler machst, wirst du nicht bestraft. Es ist nicht meine Lieblingsstrecke, aber wir müssen das Beste daraus machen."

11:22 Uhr
Günther neuer Zweiter
Max Günther bestätigt den starken Eindruck aus dem Training. Er schiebt sich auf P2 nach vorne und war lediglich 0.029 Sekunden langsamer als Vandoorne. Mit 0.037 Sekunden Rückstand ist Sebastien Buemi neuer Vierter. Die Top-5 liegen innerhalb von 0.075 Sekunden.

11:18 Uhr
Gruppe 3 startet
Die Fahrer aus der dritten Qualifying-Gruppe fahren auf die Strecke. Unter ihnen ist Max Günther, der in FP2 der Schnellste war.

11:14 Uhr
Keine Low-Energy-Runde
In der zweiten Gruppe haben alle Fahrer auf Runde mit geringer Energienutzung verzichtet. Sie sind ausschließlich ihre 250-kW-Runde gefahren. Antonio Felix da Costa ist auf P2 der schnellste Fahrer. Auch Oliver Rowland als Vierter und Alexander Sims als Sechster schaffen es unter die Top-6 und haben damit Chancen auf den Einzug in die Super-Pole. Rene Rast liegt zunächst auf Platz acht.

11:07 Uhr
Vandoorne führt
Stoffel Vandoorne hat mit einer Zeit von 1:26.839 Minuten die vorübergehende Bestzeit gefahren. Sein Mercedes-Teamkollege Nyck de Vries war 0.075 Sekunden langsamer. Dahinter folgen Pascal Wehrlein, Robin Frijns, Mitch Evans und der WM-Führende Sam Bird.

11:00 Uhr
Qualifying geht los
Die Fahrer der ersten Qualifying-Gruppe sind auf die Strecke gefahren.

10:55 Uhr
Qualifying-Start in 5 Minuten
Gleich geht es los mit dem Qualifying. Wie üblich stehen den Fahrern jeder Gruppe jeweils vier Minuten zur Verfügung, um eine schnelle Runde zu fahren.

10:47 Uhr
Das sind die Qualifying-Gruppen
Noch bleiben knapp 15 Minuten bis zum Start des Qualifyings zum Valencia ePrix. Aufgrund des hohen Gripniveaus der Rennstrecke wird nicht erwartet, dass ihr Zustand im Laufe der Session wesentlich verbessert. Die Fahrer der ersten Qualifying-Gruppe sind damit nicht unbedingt benachteiligt.
Gruppe 1: Sam Bird, Mitch Evans, Robin Frijns, Stoffel Vandoorne, Nyck de Vries, Pascal Wehrlein
Gruppe 2: Edoardo Mortaran, Jean-Vergne, Alexander Sims, Antonio Felix da Costa, Rene Rast, Oliver Rowland
Gruppe 3: Sergio Sette Camara, Nico Müller, Maximilian Günther, Sebastien Buemi, Oliver Turvey, Lucas di Grassi
Gruppe 4: Tom Blomqvist, Alexander Lynn, Nick Cassidy, Norman Nato, Jake Dennis, Andre Lotterer

09:53 Uhr
Günther fährt Bestzeit in FP2
Im 2. Freien Training sind die Rundenzeiten im Vergleich zur vorherigen Session gefallen. BMW-Pilot Max Günther war mit 1:26.958 knapp drei Zehntel besser als Antonio Felix da Costa in FP1. Der amtierende Meister wurde hinter Alex Lynn und Nyck de Vries Vierter.

Mit Rene Rast auf Platz sechs und Andre Lotterer auf der neunten Position schafften es zwei weitere deutsche Fahrer in die Top-10. Die Zeitabstände waren geringer als im 1. Training. Lotterer war in seiner schnellsten Runde weniger als 0.2 Sekunden langsamer als Spitzenreiter Günther. Pascal Wehrlein, der vierte Deutsche im Bunde, wurde 14.

Valencia ePrix 2021 2. Freies Training

1 Günther (BMW) 1:26.958
2 Lynn (Mahindra) 1:26.970
3 de Vries (Mercedes) 1:26.989
4 Felix da Costa (Techeetah) 1:27.041
5 Rowland (Nissan) 1:27.064
6 Rast (Audi) 1:27.107
7 Blomqvist (NIO) 1:27.122
8 Buemi (Nissan) 1:27.142
9 Lotterer (Porsche) 1:27.150
10 Nato (Venturi) 1:27.171
11 Vandoorne (Mercedes) 1:27.201
12 Dennis (BMW) 1:27.226
13 Bird (Jaguar) 1:27.237
14 Wehrlein (Porsche) 1:27.296
15 Vergne (Techeetah) 1:27.408
16 Frijns (Virgin) 1:27.490
17 di Grassi (Audi) 1:27.555
18 Sims (Mahindra) 1:27.588
19 Turvey (NIO) 1:27.597
20 Evans (Jaguar) 1:27.600
21 Sette Camara (Dragon) 1:27.672
22 Müller (Dragon) 1:27.756
23 Mortara (Venturi) 1:28.146
24 Cassidy (Virgin) 1:28.438

08:15 Uhr
1. Training geht an Felix da Costa
Antonio Felix da Costa hat beim 1. Freien Training der Formel E in Valencia die Bestzeit gefahren. Der Techeetah-Fahrer war mit einer Zeit von 1:27.238 Minuten 0.187 Sekunden schneller als BMW-Fahrer Max Günther. Mit einem geringen Rückstand von weiteren 0.035 Sekunden folgte Oliver Rowland (Nissan) auf Platz drei.

Porsche-Fahrer Pascal Wehrlein war auf Platz zwölf zweitbester Fahrer aus Deutschland. Rene Rast im Audi auf dem 18. Rang und Wehrleins Teamkollege Andre Lotterer auf P20 rundeten das deutsche Quartett ab.

Wie schon bei den Testfahrten vor der Saison wurden die Track Limit auf der permanenten Rennstrecke mehrfach überschritten. Laut dem Mitteilungssystem der Rennleitung wurden als zwölf Rundenzeiten aberkannt, weil Piloten in der ersten oder der zwölften Kurve über die Streckenbegrenzung hinausfuhren. Edoardo Mortara wurde mehrfach auffällig. Die Stewards verwarnten den Venturi-Fahrer mit der schwarz-weißen Flagge.

Valencia ePrix 2021 1. Freies Training

1 Felix da Costa (Techeetah) 1:27.238
2 Günther (BMW) 1:27.425
3 Rowland (Nissan) 1:27.460
4 Vergne (Techeetah) 1:27.475
5 Vandoorne (Mercedes) 1:27.525
6 Mortara (Venturi) 1:27.539
7 Buemi (Nissan) 1:27.574
8 de Vries (Mercedes) 1:27.732
9 Dennis (BMW) 1:27.809
10 Sims (Mahindra) 1:27.833
11 Lynn (Mahindra) 1:27.912
12 Wehrlein (Porsche) 1:27.939
13 Sette Camara (Dragon) 1:27.952
14 Cassidy (Virgin) 1:28.029
15 Bird (Jaguar) 1:28.055
16 Turvey (NIO) 1:28.114
17 Müller (Dragon) 1:28.149
18 Rast (Audi) 1:28.189
19 Nato (Venturi) 1:28.240
20 Lotterer (Porsche) 1:28.259
21 Evans (Jaguar) 1:28.297
22 Frijns (Virgin) 1:28.444
23 di Grassi (Audi) 1:28.527
24 Blomqvist (NIO) 1:29.508

06:30 Uhr
Ungewohntes Terrain
Formel E auf einer richtigen Rennstrecke? Das ist eine Seltenheit. Normalerweise sucht die Rennserie bekanntlich die Innenstädte auf. Aber es gab in Mexiko schon Rennen auf einem permanenten Kurs. Wegen des hohen Energieverbrauchs werden die Rennen in Valencia eine große Herausforderung für die Fahrer sein.

06:25 Uhr
Das dritte Wochenende beginnt
Heute wird wieder einmal frühes Aufstehen belohnt. In einer knappen Stunde startet das 1. Freie Training der Formel E in Valencia. Ob wir wieder so ein Spektakel sehen wie beim Trainingsauftakt in Rom?

Formel E in Valencia: TV-Übertragung und Livestreams am Samstag

Tag Uhrzeit (MEZ) Session Übertragung
Sa, 24.04. 07:20-08:05 Freies Training 1 ran.de, YouTube Formel E
Sa, 24.04. 09:15-09:45 Freies Training 2 ran.de, YouTube Formel E
Sa, 24.04. 11:00-12:00 Qualifying 1 ran.de, Eurosport Player
Sa, 24.04. 15:00-16:00 Rennen 1 Sat.1, ran.de, Eurosport 2, DAZN