Alfa Romeo Racing erwischte im Training zum Singapur GP 2019 der Formel 1 keinen guten Auftakt in den einzigen Grand Prix des Jahres bei Nacht. Kimi Räikkönen erzielte lediglich die Ränge 14 und 16, Antonio Giovinazzi kam nicht über P13 und P14 hinaus.

Formel 1 2019: News nach dem Freitags-Training in Singapur: (6:18 Min.)

Für den Finnen ist deshalb jedoch noch nichts verloren. Wirklich viel zeigen können habe Alfa Romeo nämlich nicht - aus ungewöhnlichem Grund. "Es ist schwer zu sagen, wo wir stehen, denn unsere erste Session war ziemlich chaotisch", so Räikkönen. Das größte Übel blühte Alfa also noch bei Tageslicht. Am Nachmittag im FP1.

Räikkönen: Fast eine Stunde nur herumgestanden

"Wir haben die komplette Stromversorgung in der Garage verloren und deshalb auch die Telemetrie, sodass ich da fast eine ganze Stunde nur herumgestanden bin und wertvolle Zeit verloren habe", berichtet Räikkönen. "Es hat furchtbar lang gedauert, bis wir es gelöst hatten und wieder rausfahren konnten. Wir konnten kaum Runden fahren, das war echt schade."

Tatsächlich kam Räikkönen nicht über 13 Runden hinaus, auch Teamkollege Giovinazzi blieb mit 15 Umläufen sieben unter dem Gesamtschnitt dieser Session. "Es war nicht der leichteste Tag, vor allem weil wir da im ersten Training Zeit verloren haben", so der Italiener.

Giovinazzi hofft: Rückstand nicht so groß

"In FP2 haben wir dann versucht, das aufzuholen und haben uns auch verbessert", ergänzt Räikkönen. "Aber wir haben morgen jetzt noch immer unfassbar viel Arbeit zu tun." Giovinazzi klammert sich an die nur geringen Rückstände auf die direkte Konkurrenz. "Wir sind recht nah an unseren Gegnern im Mittelfeld, also sollte der Rest des Wochenendes schon noch ein enger Kampf werden", so der Italiener.

Auf die Mittelfeldspitze - Carlos Sainz im McLaren - fehlte allerdings durchaus ein Pfund. Genauer gesagt eine ganze Sekunde.