Rüffel für Max: Verstappen gegen Räikkönen & Vettel: (02:40 Min.)

Seit Tag eins ist Jacques Villeneuve Max Verstappens Chef-Kritiker Nummer eins. Schon im vergangenen Jahr sagte Verstappen im Interview mit Motorsport-Magazin.com auf die Villeneuve-Kritik angesprochen: "Jacques ist immer sehr negativ. Wenn jeder 'ja' sagt, sagt er grundsätzlich 'nein'."

Seit dem Interview im vergangenen Jahr in Belgien und dem Italien GP 2016 ist viel passiert. Max Verstappen ist inzwischen der Shooting-Star der Formel 1. Und Jacques Villeneuve hat weiter nachgelegt. Schon vor dem Belgien GP vor einer Woche schimpfte Villeneuve über den 18-jährigen Niederländer.

Nach Verstappens harten und umstrittenen Manövern gegen Kimi Räikkönen im Rennen, warnte Villeneuve weiter. "Das war gefährlich, wenn er so weiterfährt, tötet er Mal jemanden", sagte der Ex-Weltmeister.

MSM TV: Mad Max? Verstappen im Kreuzfeuer: (16:41 Min.)

Diese Aussage soll Verstappen auf die Palme gebracht haben. In der Medienrunde mit niederländischen Journalisten am Donnerstag vor dem Italien GP soll er daraufhin unter der Gürtellinie zurückgeschlagen haben: "Er sollte mit einen Aussagen, dass jemand sterben könnte, ein bisschen aufpassen, denn er selbst hat schon jemanden in den Tod gerissen. Er sollte auf sich selbst schauen."

Gemeint ist der Horrorunfall beim Australien GP 2001, bei dem ein Streckenposten von einem herumfliegenden Rad getötet wurde. Villeneuve im BAR fuhr damals auf den Williams BMW von Ralf Schumacher auf. Villeneuves Bolide wurde ähnlich wie Fernando Alonso an gleicher Stelle in diesem Jahr in die Luft katapultiert.

Während die Fahrer glimpflich davonkamen, bezahlte ein Streckenposten den Unfall mit seinem Leben. "Ich glaube, seine Aussage war gegenüber der Familie des getöteten Marshalls nicht sehr respektvoll", fügte Verstappen angeblich an.

Motorsport-Magazin.com sprach Verstappen in Monza im Exklusiv-Interview ebenfalls auf die Kritik von Jacques Villeneuve an. Der Red Bull Pilot zeigte sich eher amüsiert darüber: "Dass er mich kritisiert, ist die Standard-Prozedur. Dass er mich auf diese Weise mit Michael Schumacher vergleicht, liegt daran, weil er nicht mit ihm mithalten konnte."

Max Verstappen im Interview mit Motorsport-Magazin.com - Foto: Sutton
Max Verstappen im Interview mit Motorsport-Magazin.comFoto: Sutton