Der Singapur Grand Prix wird für Lewis Hamilton zu einem ganz besonderen Zahlenspiel. Zum 161. Mal steht der Mercedes-Pilot am Sonntag in der Startaufstellung, genauso oft wie Idol Ayrton Senna. Es geht für Hamilton beim 13. Saisonlauf aber nicht nur um den Ausbau seiner WM-Führung, sondern auch um seinen 41. Formel-1-Sieg, genauso viele wie Vorbild Senna zu Lebzeiten gesammelt hatte.

Ayrton Senna im Jahr 1994 - Foto: Sutton
Ayrton Senna im Jahr 1994Foto: Sutton

Hamilton wird nicht wie Senna

Ein Erfolg, der den Briten wohlmöglich in den Kreis der Formel-1-Legenden heben wird? "Definitiv nicht", findet zumindest F1-Kollege Felipe Massa, der wie auch Senna Brasilianer ist. Gegenüber dem Newsportal UOL erklärte der Williams-Pilot: "Senna war einer der besten Fahrer die wir jemals hatten, er hat sein Leben viel zu früh verloren. Sonst hätte er definitiv noch mehr Meisterschaften gewonnen."

Senna war 34 Jahre als er 1994 in Imola ums Leben kam. Zu diesem Zeitpunkt stand der Brasilianer bei 41 Siegen und drei Weltmeistertiteln. Eine Bilanz, mit der der 30-jährige Hamilton Ende der Saison gleichziehen könnte. "In Lewis' Alter so viel erreicht zu haben, ist toll. Aber zumindest in Brasilien wird sich nichts an Sennas Status im Vergleich zu Hamilton ändern", bleibt Massa auf seinem Standpunkt.

Holt sich Hamilton am Sonntag seinen 41. Sieg? - Foto: Sutton
Holt sich Hamilton am Sonntag seinen 41. Sieg?Foto: Sutton

Die Formel zum Erfolg

Auch Sebastian Vettel lobte erst am Donnerstag seinen F1-Konkurrenten. Für ihn gehört Hamilton zu den besten F1-Fahrern. "Ich glaube nicht, dass es einen Zweifel daran geben sollte, warum er in die Formel 1 gehört", erklärt der Deutsche. "Er ist sehr schnell, hat ein großes Talent und im Moment auch ein sehr starkes Team um sich", kennt Vettel Hamiltons Formel zum Erfolg.

Dennoch fliegt dem Briten der Erfolg nicht einfach zu, erklärt der Ferrari-Pilot. "Man muss immer noch sein Bestes geben, um jedes Wochenende solche Resultate abliefern zu können. Ich bin mir sicher, dass er sehr hart arbeitet wenn er auf der Strecke ist."