Das Ergebnis bestätigt die Konformität aller untersuchten Hankook Reifen mit den Designrichtlinien des Unternehmens, als auch deren grundsätzliche Gleichheit untereinander. Weitere Untersuchungen ergaben allerdings eine, gegenüber dem bisher üblichen Standard, am oberen Rand des erlaubten Toleranzbereiches angesiedelte Gewichtszunahme, die möglicherweise zu Performance-Unterschieden geführt hat. Alle ab dem kommenden Rennen eingesetzten Reifen sind bereits nach einem neuen Verfahren mit verringerten Toleranzgrenzen geprüft.

Die interne Analyse des DTM Reifenpartners Hankook im Hinblick auf die Anfrage einiger Teams nach dem zweiten Saison-Event am Lausitzring bezüglich Reifenperformance und die daraus resultierende Testverschiebung um zwei Wochen, ist abgeschlossen.

Die DTM setzt auf Reifen von Hankook - Foto: Audi
Die DTM setzt auf Reifen von HankookFoto: Audi

Das Ergebnis bestätigt, dass die ab der Saison 2015 ausschließlich in der Basis-Variante zum Einsatz kommenden Trockenreifen (Prime-Slicks) vollständig den strengen Hankook-Designrichtlinien entsprachen. Diese befanden sich oberhalb des Gewichts-Medians, also in Richtung der oberen Gewichtstoleranzgrenze, allerdings innerhalb der im DTM Reifen Spezifikations-Blatt zwischen der ITR, dem DTM-Rechtsinhaber und -vermarkter und Hankook Tire vereinbarten Toleranzgrenzen. Dem gegenüber waren die Reifen aus dem bisherigen Produktionszyklus an der unteren Toleranzgrenze angesiedelt. Die Folge waren mögliche Gewichtsdifferenzen, die eventuell zu Performance-Unterschieden gegenüber der bisherigen Spezifikation geführt haben.

Schwankungen eliminiert

Eine neu installierte, der Rennreifen-Produktion direkt nachgeschaltete Kontroll-Einheit hat diese Schwankungen bereits eliminiert. Schon für das kommende Rennwochenende vom 26. bis 28. Juni auf dem Norisring werden die nach dem neuen Verfahren geprüften Reifen zum Einsatz kommen.

Festgestellt wurde außerdem, daß alle eingesetzten und vom DMSB per Los jedem Fahrzeug zugeordneten Reifen an den beiden Wochenenden in Hockenheim und am Lausitzring für alle Teilnehmer identisch waren.