Audi legte gegen die Disqualifikation von Mattias Ekström Berufung ein. Der Schwede hatte das Rennen am Norisring gewonnen, wurde aber anschließend disqualifiziert, weil er gegen die Parc-fermé-Bestimmungen verstoßen haben soll. "Wegen eines angeblichen Verstoßes gegen Paragraph 44 des Sportlichen DTM-Reglements wurde Mattias Ekström am Sonntagabend aus der Wertung des Rennens genommen. Das Audi Sport Team Abt Sportsline kündigte umgehend eine Berufung gegen die Entscheidung der Sportkommissare an", heißt es in einem offiziellen Statement der Ingolstädter.

Normalerweise hätte Audi nun zwei Tage Zeit, um die Berufung schriftlich auszuformulieren. Doch um 20:20 Uhr fragte Audi offiziell an, die Frist zu verlängern. Um 20:55 Uhr wurde dem Ersuchen der Ingolstädter stattgegeben. "Um sich besser vorbereiten zu können", so die knappe Antwort von Dieter Gass auf die Frage, weshalb um eine Verlängerung gebeten wurde.

Bis dahin hat der Mercedes-Dreifacherfolg auf jeden Fall Bestand. Wann genau es zu einer Verhandlung kommen wird, steht noch nicht fest. Der Termin für Verhandlung liegt beim DMSB. "Damit sind wir in einem schwebenden Verfahren, zu dem wir keine Äußerungen machen können - wir werden das aber auf jeden Fall weiter verfolgen", so Dieter Gass. Auch mit einem Statement von Mattias Ekström ist so schnell nicht zu rechnen. Dr. Wolfgang Ullrich erklärte, dass es seinem Piloten ob des Andauerndens der Causa nicht erlaubt sei, Aussagen zu diesem Thema zu tätigen.

Ekström und die Wasserflasche: (1:00 Min.)