Mittlerweile ist es schon fast Februar und in der amerikanischen Champ Car Serie sieht es so düster aus wie noch nie. Erst wenige Fahrer haben einen unterschriebenen Vertrag, vom seit Jahren erhofften Interesse ist wieder wenig zu spüren. Nach dem Abgang von Sébastien Bourdais fehlt zudem ein großes Zugpferd. Immerhin konnte Newman/Haas/Lanigan Racing den wohl besten Nachfolger für das verwaiste Cockpit finden: Justin Wilson. Der Brite testete bereits im Oktober 2002 für das schnellste Team der Meisterschaft, entschied sich dann aber für einen Wechsel in die Formel 1.

"Natürlich bin ich sehr glücklich bei Newman/Haas/Lanigan Racing angedockt zu haben", berichtet Wilson in einer Telefonkonferenz. "Es ist das Team, gegen das ich in der Champ Car Serie angetreten bin. Sie haben Jahr für Jahr gezeigt, dass sie sehr stark sind und ein Team voller motivierter Leute haben." Seine Ziele hat Wilson bereits klar definiert. Nachdem er mehrere Male gegen Bourdais unterlegen war, soll 2008 der Titel her. Als Weggefährte des Routiniers setzte man im Team auf den jungen Graham Rahal. Er bestreitet neben Wilson seine zweiten Saison in der Champ Car Meisterschaft. "Ich freue mich sehr, bald wieder zurück zu sein und es ist klasse Justin an meiner Seite zu haben", so Rahal.