Dominik Baumann (AT) und Claudia Hürtgen (DE) starteten am Samstag in ihrem BMW Z4 GT3 vom sechsten Startplatz und kamen dank einer sehr guten Strategie und fehlerfreier Fahrweise noch auf das Podium. Am Sonntag ging das Duo von Position neun ins Rennen und verbesserte sich trotz eines kleinen Problems beim Boxenstopp und eines unverschuldeten Drehers noch auf den sechsten Rang.

Baumann war trotz der Podestplatzierung nicht ganz zufrieden: "Im Titelkampf war dieses Wochenende aufgrund des Doppelsiegs unserer direkten Konkurrenten natürlich ein Rückschlag. Aber wir werden trotzdem in Hockenheim wieder Vollgas geben."

Für Sandritter/Klingmann verlief das Wochenende wechselhaft - Foto: ADAC GT Masters
Für Sandritter/Klingmann verlief das Wochenende wechselhaftFoto: ADAC GT Masters

Jens Klingmann (DE) und Max Sandritter (DE) kamen am Sonntag direkt vor dem Schwesterauto als Fünfte ins Ziel. Sie hatten bis kurz vor Schluss noch auf dem dritten Rang gelegen, doch bei einsetzendem Regen und extrem rutschiger Piste büßten sie noch zwei Positionen ein. Am Samstag war der BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 20 in Folge eines Reifenschadens ausgeschieden. Der Sieg in beiden Rennen ging an die in der Fahrerwertung führenden Audi-Piloten René Rast (DE) und Kelvin van der Linde (ZA).

Sandritter/Klingmann mit Reifenschaden am Samstag

Entsprechend ernüchtert zeigte sich Sandritter nach dem Rennen: "Ich bin mit dem Wochenende nicht zufrieden. In erster Linie aber nicht wegen meines Ausfalls am Samstag. So eine Berührung kann in einer Startphase immer passieren. Auch nicht wegen der verlorenen Plätze in der Schlussphase am Sonntag, denn bei nasser Fahrbahn konnte ich die Porsches einfach nicht halten.

Am meisten ärgert mich die Tatsache, dass wir aufgrund der 15 Kilogramm Ballast, die wir immer noch im Auto haben, vom Speed her chancenlos waren. Wenn wir auf einer Strecke, die dem BMW Z4 GT3 eigentlich ausgezeichnet liegt, nicht ganz vorne mitfahren können, dann stimmt aus meiner Sicht bei der Balance of Performance etwas nicht."

Auch wenn das Team Schubert Schweizer nicht ganz an die Erfolge am Sachsenring aus dem Vorjahr - damals gelang am Sonntag ein Doppelsieg - anknüpfen konnte, hat es beim Saisonfinale in Hockenheim (DE) sowohl in der Fahrer- als auch in der Teamwertung zumindest noch rechnerische Titelchancen.